Früher hieß Urlaub jedes Jahr nach New York und an den Strand. Jetzt wohne ich hier in der Stadt und kann mit der U-Bahn ans Meer. Darum sieht Entspannung heute gerne mal so: grün und ruhig, Wald und Seen, viel Schatten, wenig Lärm. Wir waren also wandern, in den Andirondacks, einem riesigen Naturschutzgebiet im Norden des Bundesstaates New York. Hier wohnen weniger Menschen als in meiner Straße in Brooklyn und der Campingplatz ist so groß, dass man bestimmt eine halbe Stunde braucht um quer durchzulaufen und dabei nur eine handvoll Mitcamper trifft. Ohne Shop und Animation, einfach nur Wald, ein paar kleine Parzellen, jeweils mit Feuerstelle und Tisch plus Bank ausgestattet. Die Gegend ist so dicht mir Grün durchwachsen, dass man nicht mal richtig das Wetter abschätzen kann, weil man kaum einen freien Blick auf den Himmel hat. Es gibt viele Tiere, meist sehr kleine (Mücken) oder mittelgroße (Eichhörnchen, Frösche, Schlangen), Bären und dergleichen haben wir keine gesehen. Nach wenigen Tagen ziehts uns aber wieder zurück und so verbringen wir den letzten Tag am Strand von Long Island.

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