Am Montag war einer dieser spontanen Events, die ich so liebe an New York. Wir waren nach der Arbeit mal eben auf einem Notwist Konzert, haben Kollegen Marco noch mitgenommen und sind rüber in die Webster Hall, 10 Minuten zu Fuß. Die Vorgruppe, Dosh, war auch schon echt toll, wenn auch schlecht abgemischt ("mehr Saft auf die 23").  Intro würde schreiben "…ein Klangteppich ergießt sich über die Zuhörer, heftig vibrierend, wie die Ventile eines Viertakters pulsierend, lauter mal leiser, ein mitunter hektisch wirkender Dosh bedient etwa 8 tonerzeugende Gerätschaften gleichzeitig nur unterbrochen von seinem Begleiter am Saxophon. Ein Werle & Stankowski-esques Erlebnis, nur ohne Text."

Dann, die Hauptband: "Hello, wee arr se Notwist," stellen sie sich vor, die 80% deutschstämmigen Zuhörer fühlen sich zuhause. Was auffällt, die Jungs sind viel lebhafter, als man denkt, wenn man sie nur vom Vinyl kennt (oder aus dem iPod). Und unglaubliche Nerds, Wahnsinn. Der Schlagzeuger ist klasse, immer am grinsen, Brille fällt fast vom Gesicht aber eben nicht ganz. Kretschmann am Wii, auch einzigartig, Acher singt und tanzt fast wie M.W. aus N.

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