Für ein paar Tage sind wir nach Fire Island gefahren, ein Kurzurlaub, der sich irgendwie recht kurzfristig ergeben hatte. Mein Arbeitskollege hatte das Haus günstig ergattert und so fuhren wir schon Mittwoch Abend hin um Donnerstag und Freitag quasi vom Strand aus zu arbeiten. Hat auch ganz gut geklappt, Internet gab's nur kein Netz. Egal. Übers Wochenende kam dann auch Jamie und wir verbrachten ein paar relaxte Tage am Meer und in unserem kleinen Häuschen. Das Wasser war mir natürlich zu kalt, nichts für Warmduscher.

Cherry Grove ist ein super schönes kleines Örtchen, mit ebensowenig Strassen wie gemischtgeschlechtlichen Pärchen. Ein wenig südlicher erstreckt sich der Sunken Forest, gefolgt von einer Siedlung freistehender Sommerhäuser der Kategorie "Papa hat's geschaft". Von Zaun und Tor getrennt folgt dann ein weiterer Ort, mit erfreulich gemischtem Publikum, das allerdings unerfreulich laut sein kann. Hier haben wir den letzten Abend bei Freunden verbracht, die aus den mühsam auf die Insel geschleppten Lebensmittel kulinarische Köstlichkeiten gezaubert haben, dazu gab's Wein, der war lecker. Zu lecker, wie ich am nächsten Tag feststellte.

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