Das war klar, wenn die Mutter aller Gadgets mit dem Überteil herauskommt, dann bin ich vorne dabei. Apple baute zwar noch die eine oder andere Hürde ein, aber nachdem emsige Hacker das Teil gecrackt hatten, war ich ganz schnell im Apple (Online) Store und schwups, war's geschehen – I got an iPhone! Zum Glück gab's das gute Stück refurbished für $349 statt, wie noch 2 Wochen vorher für $599. Wenige Tage später kam es dann. Die refurbished Verpackung ist nicht so glanzvoll wie das Original aber alles war drinnen und das iPhone war nagelneu, kein Staubkorn, geschweige denn ein Kratzer zu sehen. Also machte ich mich an den SIM Unlock, um statt AT&T meine T-Mobile Karte zu verwenden. Das war gar nicht so einfach, aber schließlich hat's dann doch geklappt.

Der erste Eindruck: überwältigend, das erste Handy mit wirklich gutem User Interface, einfach zu bedienen, Wahnsinnsaufloesung und nette Applikationen. Mit Google Maps habe ich zum Beispiel gleich am Abend mit dem Auto von Queens nach Harlem gefunden (hatte mein GPS vergessen). Die Kamera macht wirklich gute Bilder, wie man hier sieht. Leider aber auch ein paar Standards, die Apple vergessen hat: kein Copy & Paste für Text, die Kamera kann keine Filme aufnehmen und EDGE lässt sich nicht abschalten, was das Ding zum Millionengrab macht, wenn man im EGDE/ GPRS-fähigen Ausland roamt. Naja, einige Problemchen werden bestimmt noch im nächsten Update behoben, was aber auch jedesmal bedeutet, das man einen neuen Hack einspielen muss und das kann gerne mal 2 Stunden dauern. Ach ja, der Absolute Höhepunkt des iPhones ist im Übrigen der Webbrowser. Wie die Apple Werbung verspricht, handelt es sich hierbei um das richtige Internet, nicht die mobile Version des Internets. Also alles wie im echten Browser, das macht Spaß und macht das Gerät eher zum mobilen Surfbrett als zum mobilen Telefon.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *