Braucht die Welt einen weiteren Browser? Web Developer wie Du und ich haben ja schon genug zu kämpfen mit IE 6, IE 7, Safari, Firefox, manchmal Opera und bald noch IE 8. Alle wollen Webseiten ein wenig anders darstellen und oft heißt das doppelt und dreifache Arbeit beim Programmieren. Jetzt kommt noch Google Chrome dazu, toll. 

Aber vielleicht sollte ich es ja mal aus Sicht eines Benutzers sehen, schließlich gibt es hiervon mehr als von der Sorte Pixelschubser. Außerdem bin ich ja selbst Anwender, die meiste Zeit. Also, fix Chrome runtergeladen, für den PC, Mac und Linux müssen noch warten. Und? Erster Eindruck: sau schnell, sehr aufgeräumt und auf's Wesentliche reduziert. Nicht gerade elegant im Erscheinungsbild, eher der Anti-Safari, Plastik statt poliertem Metall. Technologisch hat er einiges auf dem Kasten. Jeder Tab arbeitet im eigenen Prozess, wenn einer crashed bleiben die Anderen davon unberührt. Außerdem optimiert für Webanwendungen, angeblich sollen solche geschmeidiger zwischen online und offline wechseln können.

Google hat damit einen weiteren Schritt zur Weltherrschaft hergestellt, hoffen wir, dass hier nicht nur Open Source drauf steht sondern auch ein wenig drin ist, für andere. Die deutsche Presse hat sich hauptsächlich mit dem Thema Datenschutz beschäftigt und die ersten Klagen gab's auch schon, Google wollte die Urheberrechte für alles, was man durch den Browser ins Internet stellt. Lächerlich, mussten sie zugeben und war dann plötzlich "nur ein Versehen".

Egal, am Ende können alle Anwender nur gewinnen, schließlich wird niemand zum Benutzen gezwungen und Konkurrenz belebt ja das Geschäft, die Qualität aller Browser wird im Schnitt also eher steigen.

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