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		<title>STACKD unterstützen macht Spaß</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 05:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blogosphere]]></category>
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		<category><![CDATA[New York]]></category>
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		<description><![CDATA[Behaupte ich jetzt einfach mal. Was ist STACKD, fragt ihr euch?
STACKD ist ein kleines Projekt, das meine Kollegen und ich von SUPERMETRIC letztes Jahr aus dem Boden gestammpft haben. Seither berichteten einige schlaue Leute darüber, auf diversen Blogs, und so haben wir gelernt, dass STACKD ein hyperlokales Netzwerk ist. Ursprünglich war die Idee, eine Plattform [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Behaupte ich jetzt einfach mal. Was ist <a title="STACKD website" href="http://stackd.biz" target="_blank">STACKD</a>, fragt ihr euch?</p>
<p>STACKD ist ein kleines Projekt, das meine Kollegen und ich von <a title="SUPERMETRIC website" href="http://supermetric.com" target="_blank">SUPERMETRIC</a> letztes Jahr aus dem Boden gestammpft haben. Seither berichteten einige schlaue Leute darüber, auf diversen Blogs, und so haben wir gelernt, dass STACKD ein hyperlokales Netzwerk ist. Ursprünglich war die Idee, eine Plattform zu schaffen, die die Kommunikation innerhalb von Bürogebäuden ermöglicht. Wir waren selbst erst in ein 20-stöckiges Bürogebäude gezogen und fühlten irgendwie, dass man mehr mit anderen im Haus ins Gespräch kommen sollte &#8211; geschäftlich oder auf ein Bier. So haben wir STACKD ins Leben gerufen, eine Online-Plattform, die hilft, Menschen die im gleichen Gebäude arbeiten zusammenzubringen.</p>
<p>Neulich haben wir uns bei <a href="http://www.refresheverything.com/stackd" target="_blank">Pepsi Refresh Everything</a> beworben, einer Initiative, bei der Pepsi monatlich 1,3 Millionen Dollar in Projekte verschiedener Kategorien investiert. Wir haben uns im Themengebiet &#8220;Neighborhood&#8221; plaziert, für ein Preisgeld von $50.000 Dollar, das die Top 10 jeder Kategorie bekommen. Seit heute 18 Uhr sind wir live und kreitz.de bittet alle Leser für STACKD abzustimmen und uns zu unterstützen, über das Widget hier unten. Schon mal vielen Dank, und wer Fragen hat oder andere Anregungen loswerden will, einfach hier einen Kommentar hinterlassen.<br />
<iframe src="http://www.refresheverything.com/widget/?i=0486e2fa-60b9-102d-919b-0019b9b9e205&#038;tc=ff6b1a&#038;w=300&#038;mc=000&#038;mt=..." width="300" height="255" scrolling='no' frameborder='0'></iframe></p>
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		<title>Nachgekocht: Fried Rice Rezept vom Sternekoch</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 05:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Food]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
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		<description><![CDATA[Neulich sah ich im Fernsehen einem New York Times Journalisten und Hobbykoch beim Nachkochen eines Fried Rice Gerichtes zu. Er selbst hatte es in einem Restaurant von Jean-Georges Vongerichten in New York gegessen, zum Brunch. Nicht wissend, dass das Rezept auf der NY Times Website zu finden sein würde (einschließlich Video), hatte ich mir das [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/okreitz/4377999630/in/photostream"><img class="alignleft" title="Fried Rice " src="http://farm5.static.flickr.com/4011/4377999630_d181058906_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Neulich sah ich im Fernsehen einem New York Times Journalisten und Hobbykoch beim Nachkochen eines Fried Rice Gerichtes zu. Er selbst hatte es in einem Restaurant von <a title="More articles about Jean-Georges Vongerichten." href="http://topics.nytimes.com/top/reference/timestopics/people/v/jeangeorges_vongerichten/index.html?inline=nyt-per">Jean-Georges Vongerichten</a> in New York gegessen, zum Brunch. Nicht wissend, dass das Rezept auf der NY Times Website zu finden sein würde (einschließlich Video), hatte ich mir das Rezept versucht einzuprägen. Heute habe ich es nachgekocht, zugegebenermaßen habe ich doch noch schnell gegoogelt und bin auch <a title="New York Times website" href="http://www.nytimes.com/2010/01/27/dining/27mini.html?ref=dining" target="_blank">fündig</a> geworden. Weil ich aber nicht alles genauso da hatte, gibt&#8217;s das Rezept in meiner abgeänderten Version.</p>
<p>Zutaten:</p>
<ul>
<li>Öl (üppig den Pfannenboden bedenkend, Erdnußöl, etwas Sesamöl)</li>
<li>gehäufter Esslöffel feingehackter Knoblauch</li>
<li>gehäufter Esslöffel feingehackter Ingwer</li>
<li>1 Cup feingehacktes Lauch</li>
<li>2 Cup gekochter Reis vom Vortag</li>
<li>2 große Bioeier</li>
<li>Salz</li>
<li>Zewa</li>
</ul>
<p>Zubereitung:</p>
<ol>
<li>Das Öl in die Pfanne geben. Ich habe normales Olivenöl verwendet, laut Rezept sollte man aber Erdnußöl oder Entenfett verwenden. Ein wenig (max. ein Esslöffel) Sesamöl dazugeben.</li>
<li>Knoblauch und frischen Ingwer hinzugeben. Beides wenige Minuten bei mittlerer Hitze goldbraun fritieren. Vorsichtig abschöpfen und auf ein Zewa zum trocknen geben.</li>
<li>Im gleichen Öl den Lauch weich braten, ca. 10 Min. bei mittlerer Hitze. Gegen Ende etwas salzen und darauf achten, dass das Lauch nicht braun wird.</li>
<li>Hitze hochschalten und den Reis dazugeben. Schön knusprig braten, oft wenden. Gegen Ende mit Salz abschmecken.</li>
<li>Reis auf Tellern anrichten und in der Pfanne 2 Eier braten. Die Eier sind richtig, wenn das Eiweiß fest ist, der Rand braun-knusprig und das Eigelb noch weich.</li>
<li>Eier auf dem Reis anrichten und mit dem fritierten Ingwer-Knoblauch besprenkeln.</li>
<li>Essen</li>
</ol>
<p>Was mir gut gefallen hat, ist der leichte Geschmack, bei dem alle Zutaten noch gut rauszuschmecken sind. Vor Allem der fritierte Ingwer ist klasse, und das zerlaufende Eigelb, dass sich über dem Reis verteilt. Sehr lecker.</p>
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		<title>Loving Ramen in New York</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 04:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Food]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>

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		<description><![CDATA[
My passion for Japanese food took a while to develop. It started with yakitori, little skewers, I first ate on Bleecker Street. Back then (in 1995), I was not brave enough to try sushi (raw fish didn&#8217;t really appeal to me). But shortly thereafter I did and sushi became one of my favorite foods of [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ramenized.com"><img class="alignnone size-full wp-image-620" title="head over to ramenized.com" src="http://www.kreitz.de/wp-content/uploads/2010/02/P1010681-1.jpg" alt="" width="500" height="221" /></a></p>
<p>My passion for Japanese food took a while to develop. It started with yakitori, little skewers, I first ate on Bleecker Street. Back then (in 1995), I was not brave enough to try sushi (raw fish didn&#8217;t really appeal to me). But shortly thereafter I did and sushi became one of my favorite foods of all time. Back in Germany there were not a lot of options: bento boxes with sushi, sashimi and maki, some salmon teriyaki, that was pretty much it. My only early Japanese soup experience I had at Wagamama in London but I don&#8217;t really remember what I usually ate there.<br />
After I moved to New York, Japanese food has become a central element of my diet. Lately, after our nabeyaki udon phase we got into ramen more and more. In fact, we have been eating ramen so often that we started a blog about it. Check out <a title="Eating Ramen in New Yor" href="http://ramenized.com" target="_blank">ramenized.com</a> for some serious ramen reviews and related stories &#8211; guten Appetit!</p>
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		<title>Facebook killed the blogging star</title>
		<link>http://www.kreitz.de/2010/02/08/facebook-killed-the-blogging-star/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 05:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphere]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Technologie entwickelt sich immer schneller aber noch schneller entwickelt sich unser Umgang damit. Quasi über Nacht etablieren sich Dinge wie Twitter in unser Leben, bei in etwa ähnlichem Funktionsumfang hat SMS dafür mehrere Jahre gebraucht. Facebook kam zwar langsam aber dafür heftig. Nicht nur lässt es direkte Konkurrenten wie MySpace wie One-Hit-Wonder aussehen, es tötet [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Technologie entwickelt sich immer schneller aber noch schneller entwickelt sich unser Umgang damit. Quasi über Nacht etablieren sich Dinge wie Twitter in unser Leben, bei in etwa ähnlichem Funktionsumfang hat SMS dafür mehrere Jahre gebraucht. Facebook kam zwar langsam aber dafür heftig. Nicht nur lässt es direkte Konkurrenten wie MySpace wie One-Hit-Wonder aussehen, es tötet auch andere Medienphänomene, langsam aber nachhaltig. Mein Flickr Konto leidet an zunehmender Vereinsamung, dieser Blog dient nur noch sporadisch als primäre Plattform meinen Mitmenschen mitzuteilen, was bei mir so abgeht. Alles was zeitnah über den Äther gehen soll, so scheint es, ist bei Facebook besser aufgehoben. Ob der durch Neugier und Suchtvorstufe hervorgerufenen Abrufrequenz, kann man sicher sein, dass Geschriebenes bei Facebook auch gelesen wird. Wer liest heute schon noch Blogs, das ist so 2006.</p>
<p>Aber das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Blogs, jedenfalls solche, die nicht nur auf andere verweisen oder zitieren, sondern was zu sagen haben, können von Facebook nicht ersetzt werden. Dazu gibt&#8217;s dort weder genug Platz noch reicht die Aufmerksamkeitsdefizitlücke der meisten Benutzer. Also habe ich doch noch Hoffnung und schreibe weiter, für mich und meine paarhundert Leser.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wAiGd9nTGmM&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wAiGd9nTGmM&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Gute Vorsätze, schlecht umgesetzt</title>
		<link>http://www.kreitz.de/2010/01/19/gute-vorsatze-schlecht-umgesetzt/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 05:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein neues Jahr beginnt, ein neues Jahrzehnt sogar. Normalerweise halte ich nichts von guten Vorsätzen, meistens überdauern sie nur ein paar Tage und sind die Luft nicht wert, die man bei ihren Ankündigungen verbraucht. Manchmal aber wird man gezwungen, kurz über das Thema nachzudenken, wenn man zum Beispiel gefragt wird, was man sich für das [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues Jahr beginnt, ein neues Jahrzehnt sogar. Normalerweise halte ich nichts von guten Vorsätzen, meistens überdauern sie nur ein paar Tage und sind die Luft nicht wert, die man bei ihren Ankündigungen verbraucht. Manchmal aber wird man gezwungen, kurz über das Thema nachzudenken, wenn man zum Beispiel gefragt wird, was man sich für das Jahr 2010 so vorgenommen hat. Dieses Jahr habe ich mir gedacht, du nimmst dir mal was vor. Kann ja nicht schaden, so lange man niemandem oder nur wenigen davon erzählt. Ach egal, dann kann ich&#8217;s auch gleich an die große Glocke hängen und hier mit der ganzen Welt teilen &#8211; oder wenigstens mit den paarhundert Stammlesern.</p>
<p>Mein erster Vorsatz hat was mit diesem Blog zu tun und mit ein paar anderen Projekten: ich habe mir vorgenommen, mehr zu schreiben. Beim bloggen habe ich gemerkt, dass ich in jüngster Zeit etwas verkrampfe und nur noch ellenlange Geschichten schreibe, statt wie früher, einfach mal kurze Gedanken zu notieren. Das will ich jetzt wieder mehr machen, auch auf die Gefahr hin, dass das Ganze etwas ins (Internet-) Technische abdrifftet, davon verstehe ich halt am meisten und verbringe nun mal den ganzen Tag online. Aber ich möchte auch endlich mehr <em>Fiction </em>schreiben, etwas, was in diesem Blog bisher noch nicht vorkam. Ja, es ist richtig, dieser Blog stellt vielleicht nicht den geeignete Rahmen dar für ein solches Unterfangen, aber es ist das beste Medium, zu dem ich derzeit Zugang habe. Man kann also gespannt sein, ich bin es jetzt schon.</p>
<p>Der andere Vorsatz klingt unglaublich materialistisch, ich hoffe meine lieben linken Freunde verzeihen mir meinen Antimarxismus: in 2010 möchte ich mehr verdienen. Als &#8220;Selbständiger&#8221; habe ich je mein Schicksal diesbezüglich selbst in der Hand, könnte man meinen. Aber so einfach ist das natürlich nicht, ich kann nicht einfach sagen, so, jetzt wachsen wir mal eben um 20% dieses Jahr. Aber umgekehrt gilt auch: es tut sich nichts, ohne dass man was tut. Der Plan ist also, das Tun etwas planerischer anzugehen und das bisher Aufgebaute, strategischer als bislang, weiter auszubauen. Wichtig dabei: schauen wo das Ganze auch mal echtes Geld abwirft, so dass man sich nach 12 Jahren Erwerbstätigkeit langsam vom gehobenen Studentenniveau in Richtung einer gesicherten Existenz bewegt und die Versorgungslücke, die der MLP Berater bei jeder Sitzung aufmalt, wieder auf ein DIN A 4 Blatt passt.</p>
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		<item>
		<title>Thanksgiving: ein Nachruf</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 04:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Food]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Das größte Fest der Amerikaner, ich berichtete bereits, ist Thanksgiving, eine Art Erntedankfest auf Steroid, wie man hier sagen würde. Es findet immer an einem Donnerstag statt, dem letzten im November, gefolgt vom sogenannten Black Friday, ein ebenfalls gigantischer Feiertag für den Einzelhandel, der Auftakt des vorweihnachtlichen Konsumrausches. Aber Thanksgiving selbst hat auch etwas Beschauliches, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/okreitz/4150038851/"><img class="alignleft" title="Thanksgiving" src="http://farm3.static.flickr.com/2769/4150038851_c6f9bb0b81_m.jpg" alt="" width="161" height="240" /></a>Das größte Fest der Amerikaner, ich <a title="Thanksgiving 2007" href="http://www.kreitz.de/2007/11/28/thanksgiving-ist-vorbei/">berichtete</a> bereits, ist Thanksgiving, eine Art Erntedankfest auf Steroid, wie man hier sagen würde. Es findet immer an einem Donnerstag statt, dem letzten im November, gefolgt vom sogenannten Black Friday, ein ebenfalls gigantischer Feiertag für den Einzelhandel, der Auftakt des vorweihnachtlichen Konsumrausches. Aber Thanksgiving selbst hat auch etwas Beschauliches, ein Tag, den viele im Kreise ihrer Freunde und Familien verbringen, oftmals der einzige Tag im Jahr, an dem man Zeit hat für einander, für Gespräche oder Klatsch, für die kleinen und großen Dinge im Leben. Dabei wird gegessen, viel und gut. Die Tradition will es, dass Millionen von Truthähnen an diesem Tag durch die Mägen der Amerikaner wandern, zusammen mit Mashed Potatoes (Kartoffelpüree), Collard Greens (Grünkohl), Brussel Sprouts (Rosenkohl) und anderen Köstlichkeiten.</p>
<p>Das dritte Jahr schon beteilige ich mich aktiv und zelebriere diesen schönen Feiertag. Im ersten Jahr hatte ich mir einen 18 Pfünder vorgenommen und 8 Beilagen. Ich verbrachte 10 Stunden in der Küche, die Gäste waren begeistert aber ich war ziemlich erschöpft und nacher war mehr übrig als vorher. Das Jahr drauf gab&#8217;s dann nur noch einen 10 Pfünder und ich halbierte die Anzahl der Beilagen. Das war viel besser, das Essen wurde zu 80% aufgegessen und ich war noch frisch genug das Ganze zu genießen. Dieses Jahr haben wir ein Potluck daraus gemacht, also ein &#8220;Jeder bringt was mit&#8221; Essen. Das hat ganz toll geklappt, alle meine Freunde haben leckere Beilagen und Nachtische beigesteuert, ich den Vogel und noch ein paar Klassiker, ohne die es einfach nicht geht. Im kleinen Kreis mit 9 Leuten haben wir bei Leckereien, Wein und Schnapps einen herrlichen Abend verbracht und über die kleinen und großen Ereignisse in unserem Leben seniert. Schön war&#8217;s &#8211; ich freu&#8217; mich schon auf&#8217;s nächste Jahr.</p>
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		<title>Roadtrip durch den Südwesten: Teil 3</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 03:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/okreitz/4034767236/in/set-72157622516087057"><img class="alignleft" title="Leaving Las Vegas" src="http://farm3.static.flickr.com/2603/4034767236_8d298b2513_m.jpg" alt="" width="240" height="161" /></a>Wenige Stunden nach dem letzten Park überqueren wir die Grenze nach Nevada und fahren hinab in das Tal des Lasters. In der frühen Abenddämmerung kann man vom ganzen Ausmaß Las Vegas&#8217; noch nicht viel erahnen, aber als wir dem Zentrum näher kommen, setzt die Dunkelheit ein und die Neonstadt erstrahlt zu einem surrealen Mix aus Pomposität und Verfall. Auf Empfehlung eines Roadtrip-erprobten Freundes hin checken wir ein ins Holiday Motel, einer heruntergekommenen Spelunke, die dafür aber billig ist und direkt am Strip. Klar müssen wir auch den Klassiker mitmachen und gehen in ein Casino um dort am verbilligten Buffet abendzuessen: $9 all you can eat. Mahlzeit! Danach machen wir uns auf den Weg und laufen den Strip ab, wir schaffen es bis zum Canale Grande, auf dem gerade die letzten Gondeln durch das für Venedig ungewöhnlich saubere Wasser gleiten. Paris und New York schaffen wir nicht mehr, aber wenigstens haben wir ein paar Piratenschiffe gesehen, samt Besatzung, die mit einer Art Musicaldarbietung Menschen mit extremen Kulturdefiziten ein paar Minuten fesseln konnten. Unsere innere Uhr ist noch auf den Rhythmus der Natur eingestellt und so müssen wir zurück ins Hotel und ab ins Bett. Wir nutzen den nächsten Tag um allerlei Kuriositäten der Stadt Las Vegas zu entdecken, eine überdachte Fußgängerzone zum Beispiel, voller betrunkener Kreaturen, die vom Spielen nicht mehr wegkommen. Wir stillen auch unseren Defizit an asiatischer Kost mit japanischem Ramen bevor wir wieder der Straße gehören, dem Freeway nach California, dem letzten Abschnitt unserer Reise.</p>
<p>Die Autobahn steuert kerzengrade Richtung Südwesten. Etwa 20 Meilen außerhalb der Stadt durchqueren wir noch einmal einen kleinen Casino-Außenposten, der uns mit günstigen Hotelangeboten fast von der Straße gezogen hätte. Aber ich kann noch fahren, ein paar Meilen können wir noch gutmachen und so geht die Reise weiter. Schon bald verlassen wir den Staat Nevada und erreichen Kalifornien. Die Landschaft scheint sich hier zu ändern, genau aber kann man es nicht ausmachen, es ist einfach zu dunkel. Wir fahren einmal kurz ab und checken ein paar Motelpreise aber wir haben Pech, alles viel zu teuer. Gegen 11 Uhr nachts geht&#8217;s dann nicht mehr und wir fahren erneut ab. Diesmal haben wir Glück: in Barstow ist das Angebot groß und die Preise daher niedrig. Wir checken ein in ein Motel 6, ohnehin eine eher günstige Motelkette. Das Zimmer ist steril aber neu und sauber, Kabelfernseher mit Fernbedienung inklusive. Wir chillen noch eine Weile und schlafen bald tief und fest, nach Tagen mal wieder in einem richtigen Bett.</p>
<p>Die Weiterreise am nächsten Morgen beginnt mit einem all-American Breakfast bei iHop. Auf der Karte kein Gericht unter 800 Kalorien, die meisten Menschen um uns herum nehmen in etwas das eineinhalbfache des Tagesbedarfs an Kalorien zum Frühstück auf. Wir bestellen je 2 Spiegeleier mit ein paar Pancakes an der Seite, das muss reichen. Gut gestärkt machen wir uns an die letzten paar hundert Meilen runter nach San Diego. Der Verkehr nimmt immer stärker zu, je weiter man gen Westen stößt. Man kann das Schwarze Loch, die Stadt der Engel irgendwie erahnen, aber wir schlittern noch einmal daran vorbei. Kaum haben wir es bis in den Süden geschafft, erhalten wir einen Anruf und fahren kurz darauf wieder gen Norden, zurück nach LA (oder wenigstens in den Großraum) um uns mit Freunden und Verwandten zu treffen. Zeitgleich wird das Wetter auch immer schlechter und wir nutzen die Gelegenheit, bei der Familie unterzukommen und nisten uns für zwei Tage hier ein. Bei Wolken und Regen mag keine echte Kalifornienstimmung aufkommen und so sind wir froh, dass wir einfach Fernschauen und ins Internet können, schließlich sind wir im Urlaub und alles ist erlaubt, was uns entspannt. Natürlich fahren wir auch mal in die Stadt und schauen uns alles an. Downtown LA ist eigentlich ganz interessant. Ein wenig heruntergekommen, wie die meisten amerikanischen Innenstädte, aber irgendwie mit einem gewissen Charme. Sehr multi-kulti und vor Allem mit hervorragenden Restaurants übersät. Wir essen Taiwanisch, Koreanisch und Japanisch, einer New Yorker Version der gleichen Küche ist man hier meilenweit vorraus.<a href="http://www.flickr.com/photos/okreitz/4034014079/in/set-72157622516087057"><img class="alignright" title="Taiwan Beer" src="http://farm4.static.flickr.com/3503/4034014079_9037e9e965_m.jpg" alt="" width="161" height="240" /></a></p>
<p>Alles hat ein Ende, so auch Kabelfernsehen und Schlechtwetter. Am dritten Tag können wir uns endlich aufmachen und fahren zurück nach San Diego. Die Stadt ist ziemlich schnell erfasst und wir checken schon am frühen Abend ein, in einem neuen Campingplatz, direkt am Meer in Cardiff by the Sea. Für einen State Park sind $50 pro Nacht recht prall, dafür wird man belohnt mit einem spektakulären Blick auf den Pazifik, raue Wasser, schroffer Fels, ein wenig Sand, alles direkt vor unserem Zelt. Ein Strandurlaub wird es dennoch nicht, auch die nächsten Tage sind eher mäßig, viel Wolken, ein strammer Wind, toll zum Surfen, schlecht um einfach relaxed am Strand abzuhängen.</p>
<p>Gerade als die Sonne wieder richtig raus kommen will, müssen wir los, wieder zurück nach LA, am nächsten Tag geht der Flieger nach New York. Wir genießen noch einen sonnigen Vormittag hier an der Küste und hängen wenigstens noch die Füße ins kalte Pazifikwasser. Dann nehmen wir den Freeway nach Norden. Schon auf den ersten Meilen geraten wir in den ersten Stau, aus dem wir nicht mehr richtig raus kommen. Ganz Südkalifornien ist ein einziger Stau, der Großraum LA ist total verstopft, jeden Tag, Tag ein Tag aus, immer, und wir sind mittendrin. Erst vier Stunden später kommen wir bei unseren Freunden an, mit denen wir unseren letzten Abend verbringen. Wieder einmal sind wir erstaunt über das hervorragende Essen hier in der Stadt und den grässlichen Verkehr. Für die 8 Meilen zum Aufwärmbier brauchen wir eineinhalb Stunden &#8211; im Auto versteht sich, eine Zeit die ambitionierte Nordik-Walker leicht schlagen. Dafür werden wir später mit einem Weltklasse Korean Barbeque belohnt, das das hohe Niveau, das wir hier in New York gewohnt sind, locker übertrumpft.</p>
<p>Erschöpft vom Genuss hochprozentiger Brandtweine auf Reisbasis vom Vortag, machen wir uns auf zum Flughafen nach Inglewood. Wir geben unseren weißen Dodge ab, der uns 2400 Meilen durch den Südwesten Amerikas gefahren hat, ohne zu murren. Wir steigen in den Flieger und es geht los Richtung Osten. An diesem klaren Tag sieht man während des gesamten Fluges unter einem die wechselnden Landschaften Amerikas vorbeiziehen und erlebt so einige Déjà Vus, die Utah und Colorado noch einmal in&#8217;s Gedächnis rufen. Wenige Stunden später sehen wir die Lichter der Stadt, die niemals schläft, auch heute nicht. Heute, so scheint es, will sie uns willkommen heißen, nach zwei Wochen freut sie sich, uns zurück zu haben. Wir freuen uns auch, New York, es ist schön wieder hier zu sein.</p>
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		<title>Roadtrip durch den Südwesten: Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 04:12:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der nächste Morgen wirft uns wieder Sonnenstrahlen vor die Füße und ins Gesicht. Wir stärken uns im Café neben der Tankstelle, die Einfahrt und Parkplatz mit einem Subway und kleinem Supermarkt teilen, was sowas wie das Dorfzentrum markiert. Fünf Meilen später befinden wir uns im Capitol Reef National Park, ein relativ kleiner und überschaulicher Nationalpark, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/okreitz/4034003931/in/set-72157622516087057"><img class="alignleft" title="the car is a Dodge" src="http://farm3.static.flickr.com/2769/4034003931_c7290957c0_m.jpg" alt="" width="240" height="161" /></a>Der nächste Morgen wirft uns wieder Sonnenstrahlen vor die Füße und ins Gesicht. Wir stärken uns im Café neben der Tankstelle, die Einfahrt und Parkplatz mit einem Subway und kleinem Supermarkt teilen, was sowas wie das Dorfzentrum markiert. Fünf Meilen später befinden wir uns im <a title="Capitol Reef website" href="http://www.nps.gov/care/index.htm" target="_blank">Capitol Reef National Park</a>, ein relativ kleiner und überschaulicher Nationalpark, den wir in nicht mal einer Stunden durchfahren haben. Wir machen unsere erste richtige Wanderung und laufen hoch auf die Spitze des Hügelkamms, wo sich nebst Ausblick auch eine Felsbogenformation befinden soll, die es zu bestaunen gilt. Wir laufen an einer Abzweigung fälschlicherweise vorbei, erkennen aber unseren Irrtum und finden bald die Attraktion dieser Route. Wir werden nicht entäuscht und können uns zufrieden an Abstieg und Abreise machen. Das nächste Ziel auf unserer Tour heißt <a title="Bryce Canion NP webiste" href="http://www.nps.gov/brca/index.htm" target="_blank">Bryce Canyon Nationalpark</a>, einer der beliebtesten und der vermeintlich Schönste. Auf halbem Weg dorthin schlägt das Wetter um und es fängt an zu Regnen. Dazu kommt noch, dass sich der Park auf deutlich höherer Höhe befindet, auf ca. 9000 Fuß, was in etwa 2750 Meter entspricht. Angekommen bauen wir schnell unser Zelt auf im parkeigenen Campingplatz, der glücklicherweise nicht so überfüllt ist, wie wir angenommen hatten. Nach einer relativ trockenen Pizza, die geschmacklich wenig von ihrer eigentlichen Heimat erahnen lässt, verbrennen wir noch einige Scheite Holz vor unserem Zelt, um Väterchen Frost auf Distanz zu halten. Das gelingt eher schlecht und so müssen die nagelneuen Marmot Schlafsäcke zum ersten mal beweisen, was der Hersteller mit 10 Grad Fahrenheit Komforttemperatur meint. Glücklicherweise wurden es nur 25 F, also 4 Grad unter Null, eine Temperatur die wohlige Wärme bis zur Halskrause ermöglicht.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/okreitz/4034758656/in/set-72157622516087057"><img class="alignright" title="it is cold in Bryce" src="http://farm3.static.flickr.com/2743/4034758656_8bfc4ffe1f_m.jpg" alt="" width="240" height="161" /></a>Ein neuer Tag, neues Glück mit dem Wetter. Der Morgen ist frisch im Schatten und ganz annehmbar in der Sonne. Der Zeltplatz ist ein karger, mit wenigen Kiefern heimgesuchter Hügel, den die meisten Camper schon verlassen haben. Wir lassen den Tag wie immer gemächlich anfahren, sind schließlich im Urlaub. Wenig später sind wir dann unterwegs mit hunderten anderen, Alten und Jungen, Franzosen und Italienern, Texanern und anderen Menschen, die es gewohnt sind alles mit dem Auto zu machen. Die Wanderwege sind breit und hervorragend ausgebaut, das Wort Hiking mögen wir für das, was wir hier tun nicht gebrauchen. Aber dafür sind die Naturschönheiten hier so gewaltig, dass uns die Spucke weg bleibt. Solche Felsen, Schluchten und Berge, habe ich noch nie gesehen, wie hunderte Zinnen einer Burg in dicht aufeinanderfolgenden Reihen schlängeln sie sich durch die Gegend in intensivsten Orangerottönen, manchmal von hohen Fichten und Kiefern unterbrochen, so bizzar, dass man meinen möchte, man befände sich nicht auf diesem Planeten. Die Kontraste, die Geometrie der Umgebung bestechen so klar, dass auch die Spiegelreflexkamera keine Mühe hat, das Erlebte realitätsnah zu konservieren. Wir sind immer noch total geflasht, als wir nach einer weiteren kleinen Wanderung den Park verlassen und unser letztes Ziel in Utah ansteuern, den Zion Nationalpark.</p>
<p><img class="alignleft" title="Bryce" src="http://farm3.static.flickr.com/2446/4034005073_bc4ebc439b_m.jpg" alt="" width="240" height="161" /></p>
<p>Bryce Canyon und Zion trennen nur wenige Stunden und so bleibt heute kaum Zeit den Roadtrip richtig zu genießen. Ratz fatz sind wir da und finden auch im einzigen Dorf im Park einen annehmbaren Ort um unser Zelt aufzustellen. Die netten Menschen hier geben uns einen Platz am Fluss, mit einem schönen Blick in ein kleines Tal. Als Gegenleistung stecken wir ihnen ein paar grüne Scheine zu und werden dafür obendrein noch mit lustigen Münzen belohnt, die wir in der Dusche gegen Heißwasser umtauschen. Die Stimmung ist nach Warmwassertherapie und wegen der an sich viel entspannteren Außentemperatursituation ziemlich gut, das kostenlose WiFi setzt dann noch eins drauf. Als die letzten Scheite im Feuer knistern und Facebook einfach nichts mehr Neues hergeben will, wird es Zeit für`s Bett.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/okreitz/4034008925/in/set-72157622516087057"><img class="alignright" title="am Fluß" src="http://farm3.static.flickr.com/2459/4034008925_f50d58bd3c_m.jpg" alt="" width="240" height="161" /></a>Ein letzter Tag in einem weiteren, gut durchorganisierten Park. Autos sind nicht erlaubt, ein Schuttlebus fährt uns herum. An mehreren Stationen steigen wir aus, laufen mal wenige Meter, mal einige Meilen, nehmen Fotos und essen Eiscreme. Eigentlich ist der Zion Nationalpark einer der schönsten des Landes aber scheinbar stumpft Schönheit auch ab, wir sind irgendwie gelangweilt, können uns nicht mehr so begeistern, wie vor einigen Tagen. Vielleicht ist es auch die Enttäuschung über die Art und Weise, wie wir das alles hier konsumieren, etwas nach dem Masse statt Klasse Prinzip. Wir hätten auch gerne einige Richtige Hikes gemacht, so mit Zelt und Schlafsack durch die Parks wandern. Aber dann hätten wir nur die Hälfte geschaft und bei Weitem nicht so viel gesehen. Egal, es ist wie es ist und wir machen uns langsam an die Rückreise, nicht nach Hause aber doch zurück in die Zivilisation.</p>
<p>Ende Teil 2</p>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 05:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir lieben Roadtrips, stundenlang im Auto sitzen, Landschaften an sich vorbei ziehen lassen, die Weite spüren, die Zeit, die nicht vergeht, alles ist plötzlich langsamer und nicht mehr so eng. Als New Yorker, die ja per se keine Autofahrer sind, bedeutet so ein Roadtrip echte Abwechslung. Das Gefühl im eigenen Fahrzeug zu sitzen hat man [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/okreitz/4033999867/in/set-72157622516087057"><img class="alignleft" title="Jippee" src="http://farm3.static.flickr.com/2482/4033999867_97a5ac4160_m.jpg" alt="" width="240" height="161" /></a>Wir lieben Roadtrips, stundenlang im Auto sitzen, Landschaften an sich vorbei ziehen lassen, die Weite spüren, die Zeit, die nicht vergeht, alles ist plötzlich langsamer und nicht mehr so eng. Als New Yorker, die ja per se keine Autofahrer sind, bedeutet so ein Roadtrip echte Abwechslung. Das Gefühl im eigenen Fahrzeug zu sitzen hat man nach all den Jahren vergessen und der Frust der täglichen Staus, den kennen wir nicht. Jemand aus LA mag da nicht ins Schwärmen geraten, aber dazu kommen wir später.</p>
<p>Die erste Station ist Denver, hier fängt alles an. Im Landeanflug kann man bereits die Rocky Mountains erkennen, die abrupt zu beginnen erscheinen, am Ende einer ewig flachen Landschaft. Die Straßen unter uns sind auf dem Reißbrett gezogene Linien die jetzt immer öfter in eine Richtung zeigen, in Richtung der einzig großen Stadt weit und breit. Wir landen und nehmen den Bus zu Alamo, wo wir uns unser Auto abholen, ganz allein unseres für zwei Wochen. Wir haben Glück und bekommen ein Upgrade, einen nagelneuen Mittelklassewagen, einen weißen Dodge. Natürlich achten wir darauf, dass der Wagen XM Radio hat, Satellitenradio, das wir seit einsamen Nächten in den Adirondacks zu  schätzen gelernt haben. Auf Ultrakurzwelle gibt es in den USA außerhalb der Großstädte auch nur Country und Western, das geht einfach nicht, zwei Wochen lang. Nachdem sich alle Insassen langsam mit dem etwas bewöhnungsbedürftigen Fahrzeug mit schießlukenartigen Fensteröffnungen angefreundet haben und die Grundbedürfnisse im nächstgelegenen WalMart befriedigt wurden, geht&#8217;s los nach Downtown. Dort gibt es nicht so viel zu sehen und so sind wir nach wenigen Stunden bereits in Boulder, am Fuße der Rockies. In dieser hübschen Hippiestadt nächtigen wir und beginnen am nächsten Tag unseren Trip so richtig.<br />
Die Rocky Mountains können wir nur überfliegen, wir haben nicht genug Zeit so richtig in die Berge zu fahren. Aber die Landschaft ist auch hier fantastisch, wir machen viele Fotos, nicht ahnend, dass es noch Überwältigerendes zu dokumentieren gibt, auf dieser Reise. Wir steuern den Wagen in Richtung Utah, dem Mormonenstaat. Schnell noch ein paar Flaschen Wein in den Wagen gepackt und die Kühlbox aufgefüllt mit Bier, dann hinein in den Bibelstaat. Die Nacht verbringen wir im ersten Motel, am nächsten Morgen sehen wir dann Utah in seiner vollen Pracht. Entlang des Colorado Rivers schlängelt sich die Straße zum <a title="official website" href="http://www.nps.gov/arch/index.htm" target="_blank">Arches Nationalpark</a>, den wir am frühen Nachmittag erreichen.</p>
<p><img class="alignright" title="endlose Weiten" src="http://farm3.static.flickr.com/2567/4034753310_ccfc88b24e_m.jpg" alt="" width="240" height="161" /></p>
<p>Dort empfängt uns eine atemberaubende Kulisse von roten Steinformationen in einer kargen Umgebung, nie zuvor habe ich etwas Vergleichbares gesehen. Der Nationalpark ist gut organisiert, es gibt Straßen und geteerte Fußwege zu allen Attraktionen. Wir sind nicht alleine, aber es ist auch nicht wie in Disney World, irgendetwas dazwischen. Die Nacht nutzen wir dazu unsere neuerworbenen Daunenschlafsäcke zu testen. Es ist schon ziemlich kalt hier, wenn die Sonne untergegangen ist. Das Lagerfeuer vor unserem Zelt hält uns noch für einige Zeit warm, aber dann müssen wir uns von 1300 Gramm Hightechdaunen vor der Kälte der Nacht schützen lassen.</p>
<p>Ein neuer Tag, die Sonne lacht, wir auch. Dafür, dass wir das meiste im Fluggepäck mitgeschleppt haben, sind wir nicht schlecht ausgestattet, wir sehen halbwegs wie Camper aus. So gibt es Kaffee, auf dem Kocher gekocht, Müsli und Sandwiches. Das Zelt ist einigermaßen schnell wieder verstaut und der Roadtrip geht weiter. Unweit vom Arches Nationalpark gibt es einen kleineren State Park, Dead Horse Point. Da fahren wir hin und wandern entlang des Gipfelkammes, der links und rechts und an seinem Ende einen Blick über ganz Utah freigibt, so scheint es. Endlose Weiten, endloses Rot, endlose Schluchten, Täler und Erhebungen. Man möchte am liebsten seine Flügel spannen und losfliegen. Leider haben wir keine Flügel und außerdem müssen wir weiter, zum nächsten Wunder der Natur, das in Utah nie weit ist.</p>
<p>Im Wagen hören wir die Hits der 80er oder 90er, manchmal auch Rock oder aktuellen Pop. Wenn uns nicht nach Musik ist, dann stellen wir auf Talk Radio, NPR oder BBC. Hin und wieder nehmen wir an den politischen Diskussionen teil und führen das fort, was uns die Radiomoderatoren in den Mund gelegt haben. Hin und wieder halten wir auch an, geniessen die Landschaft, versuchen das Gesehene festzuhalten, was einfach nie so richtig gelingen will. Viel Zivilisation sehen wir nicht, hier dominieren eindeutig Steine, nicht Menschen, ein paar karge bodennah wachsende Buschpflanzen addieren Farbtupfer zu den dominierenden Schattierungen von Rot. Zwischendurch ändern sich die Felsformationen und ein, zwei Stunden lang begleiten uns weiße Kalksandsteine, die rundere und flachere Formen aufweisen. Der Kontrast zum knallblauen Himmel verschwindet nur gegen Ende des Tages, wenn der Sonnenuntergang nochmal das erlebte Farbspektrum Revue passieren lässt. Gegen Ende des Tages erreichen wir unseren dritten Park und checken in einer Hütte ein, in der ein Bett steht und ein Satellitenfernseher. Damit ist das Abendprogramm also klar.</p>
<p>Ende Teil 1</p>
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