credit: Jason Kottge, kottge.org

Obama ist Präsident! Endlich. Nach monatelanger Medienschlacht, die grösser und präsenter war als jemals zuvor, wurden wir vorgestern Nacht endlich befreit von 8 Jahren republikanischen Wahnsinns. Yes we can war der Leitspruch der Obama-Bewegung und wurde in den USA zu einem der grössten Slogans aller Zeiten. Hohe dreistellige Millionenbeträge hat es gekostet aber jeder Cent war es wert.

Hier in New York hat man zeitweise gedacht, es gäbe nur einen Kandidaten. So war die Wahl hier auch schon sichere Sache, in der Bronx gingen knapp 89% der Stimmen an Obama, ein Ergebnis, von dem selbst Einparteiensysteme nur träumen können! Selbst konservative “weiße” Mittelschicht Staaten haben den Republikanern diesmal eine klare Absage erteilt. Die Medien feiern den Einzug des ersten farbigen Präsidenten ins Weiße Haus als endgültige Überwindung von Rassenunterschieden.

Die Republikaner sind am Ende. Ihr anfangs brillant anmutender Schachzug, eine Frau als Vize zu nominieren ging komplett in die Hose. Niemand wurde mehr verspottet und kritisiert als Sarah Palin, Gouverneurin von Alaska. Die Comedy Sendung “Saturday Night Live” hatte mit ihren Palin Karikaturen, gespielt von Tina Fey, mitunter Einschaltquoten wie sonst nur zur besten Baseballzeit. Medienanalytiker behaupteten sogar, SNL hätte Einfluss auf den Ausgang der Wahl gehabt.

Jetzt hat der Wahnsinn erstmal ein Ende und der politische Alltag muss ab 20. Januar zeigen, ob Obama halten kann, was er versprochen hat. Wir hoffen alle und rufen uns immer wieder ins Gedaechnis: Yes we can!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *