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Mad Men, 5. Staffel

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Die Vorfreude war gross und heute ist es endlich soweit: die fünfte Staffel von Mad Men startet mit einer 2-stündigen Extraausgabe. Das muss natürlich gefeiert werden, mit ein paar Cocktails, so wie sie in der Serie ausgiebig getrunken werden, meistens im Büro. Während der Arbeitszeit, versteht sich. Hier ein paar Anregungen:

 

Manhattan
1¾ oz bourbon
¾ oz of sweet vermouth
1 dash of aromatic bitters
1 Maraschino cherry

Pour bitters, liquors over ice in mixing glass. Stir and strain into martini glass. Garnish with a Maraschino cherry.

 

Old Fashioned

1 orange slice
1 maraschino cherry
1 teaspoon sugar
Few drops of Angostura bitters
A splash of soda water
2 ½ ounces rye or bourbon

In a mixing glass muddle orange slice, cherry, sugar, bitters and a little soda water, breaking up cherry and orange until flavor is released. Add soda water so cherry is wet and sugar is melted. Add bourbon or rye and serve over rocks, if desired

Note: You may use bourbon or rye in the Old Fashioned – rye was originally used.

 

Cucumber Collins
Serve in a tall glass

  • 2 ounces Hendricks Gin
  • 1 ounce fresh lemon juice
  • 1 ounce simple syrup
  • 4 thin cucumber slices muddled
  • 1 ounce club soda

In mixing glass, muddle cucumber with simple syrup. Add gin and juice then fill glass with ice and shake in shaker tin. Strain and pour over ice into glass. Top with club soda. Garnish with a cucumber slice.

Des Umzugs Freuden und Leiden

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Das Packen war dieses mal nicht so schlimm, aber Umziehen ist irgendwie nicht meins. Klar, nach sechs Jahren mal die Wohnung ausmisten tut schon ganz gut, da entdeckt man so einiges, was wirklich sinnlos vor sich hin oxidiert, anderes, was man zwischendurch hätte brauchen können, von dem man aber nicht mehr gewusst hat, dass es existiert. Das Umziehen in Amerika hat ansonsten so seine Vorteile. Weder muss man die Wohnung beim Verlassen streichen noch muss man schwere Küchengeräte schleppen – alles gehört in die und zur Wohnung. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich eine Umzugsfirma beauftragt, bin mal gespannt, wie das wird.

Zu den Freuden gehört natürlich die neue Wohnung. Mehrere Jahre habe ich nach etwas mit “usable outdoor space” gesucht und endlich, vor ca 3 Wochen, wurden wir fündig. In einem neuen, wirklich netten Condo Building haben wir eines der letzten Penthouse Apartments ergattert. Eine 3-Zimmer Wohnung mit 2 Bädern, offener Küche zum Wohnzimmer und riesiger Terrasse. Es gibt alles, was man sich erdenken kann in dem Gebäude, zum Beispiel eine Lounge mit Billard und Tischfußball, Wii und TV, einen Businesscenter mit iMacs, ein Fitnesscenter und eine Sauna. Die Wohnung hat einen Waschmaschinenanschluss, was zum größten Luxus New Yorker Wohnungen zählt. Nur die Waschmaschine müssen wir noch kaufen.

Was die Location angeht, mussten wir natürlich Abstriche machen und um weitere ein bis zwei U-Bahnstationen tiefer nach Brooklyn gehen. Die Straße erschien aber recht belebt und sicher, auch gibt es einen Supermarkt gegenüber und einige kleine, karibische Imbisse auf dem Weg. Wir werden sehen und berichten, wie es so ist im Süden von Crown Heights.

Von Erdbeben und Hurrikans

Irene killed this tree
Das gibt es selten, dass man innerhalb einer Woche sowohl von einem Erdbeben als auch einem Hurrikan heimgesucht wird. Gerade wenn es sich, wie in meinem Fall, um das erste Erdbeben und den ersten Hurrikan handelt, ist man natürlich gespannt wie ein Flitzebogen. Nun wusste ich vom Erdbeben natürlich im Voraus nichts, so was kann man ja nicht tagelang via Satellit beobachten. Dumm war nur, dass ich von dem Erdbeben über Twitter und Facebook erfuhr, nicht aber, weil ich durchgeschüttelt worden wäre. Komischerweise war weder mein Büro noch das Café, in dem ich Mittag aß betroffen, 10 Blocks weiter südlich jedoch wurden ganze Gebäude evakuiert. Insgesamt gab es aber keine Opfer zu beklagen und der Sachschaden hielt sich auch in Grenzen.

Da war der Hurrikan schon ein größerer Spaß. Nicht nur konnte man tagelang mit Hilfe unzähliger Webseiten mitfiebern, in welche Richtung der Sturm ausschlagen würde, auch die ganzen Vorbereitungen in New York waren spannend. Gegen Ende der Woche, als klar war, dass Irene ihren Kurs auf die Stadt halten würde, begann die Stadtverwaltung mit den nötigen Maßnahmen. Bürgermeister Bloomberg trat mehrmals täglich vor die Kamera und briefte die Bevölkerung. Es gab das volle Programm: Bewohner niedrig gelegener Gebiete der sogenannten Zone A wurde aufgefordert ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen und bei Freunden unterzukommen. Für Personen, denen dies nicht möglich sein sollte, wurden Schutzräume eingerichtet, in denen man Unterschlupf finden konnte. Die MTA, also die New Yorker Verkehrsbetriebe, gaben gekannt, dass sie zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt den Betrieb aller öffentlichen Verkehrsmittel komplett einstellen würden. Für diesen Vorgang, so wurde geschätzt, bräuchte man mindestens 8 Stunden und vermutlich noch mehr zur Wiederaufnahme, da dann noch der Zustand der Schienen kontrolliert werden müsse.

Am Freitag ging der Wahnsinn dann langsam los. Nachdem wir am Vortag nicht mehr einkaufen waren, packte mich der Gruppenzwang und zog mich in Richtung Supermarkt. Der örtliche Trader Joe’s (gehört Aldi) war propevoll, schon mittags waren bestimmte Warengruppen komplett ausverkauft (vor Allem Wasser). Ich dachte ich bin besonders schlau und verschob meinen Einkauf auf den Nachmittag, wenn alle noch im Büro sind. Falsch gedacht. Die Situation wurde nicht mehr besser, um 4 Uhr stand die Schlange schon 2 Blocks lang vor dem Eingang, geschätzte 2 Stunden vom Schlangenende bis zur Kasse. Jamie hatte im Fine Fare in Harlem mehr Glück und ergatterte noch ein paar Flaschen Wasser, Obst und Gemüse. Am Samstagmorgen erklärte Bloomberg dann die Pflichtevakuierung der Zone A und wir den Pflichteinkauf einiger weiterer Lebensmittel. Nachdem es mittlerweile schon ganz nett regnete, beschlossen wir unseren Einkauf auf den naheliegenden Supermarkt die Straße runter zu beschränken. Dort angekommen, stießen wir auf einen durchaus gut gefüllten Laden, sowohl was die Einkaufenden als auch das Einzukaufende anging. Trotz der anstürmenden Massen waren die Regale voll und mit Ausnahme von stillem Wasser gab es von allem genug. Wir deckten uns mit Fisch, Fleisch und mehr Gemüse ein, genug um 3 Tage lang 3 Mahlzeiten am Tag kochen zu können. Sicher ist sicher, lautete die Devise – ohne U-Bahn ist die Versorgungslage der Restaurants ja zumindest eingeschränkt, das galt es in den Versorgungsplan miteinzukalkulieren. Insgesamt muss man sagen, dass die Stimmung ziemlich gut war, alle waren gut drauf und schienen eher hilfsbereit und nachsichtig zu sein als genervt.

Der Samstag verlief dann auch eher harmlos. Der Regen nahm mal zu, mal ab, der Wind wurde gegen Abend etwas heftiger. Kurz nach acht beschlossen wir noch spontan in eine naheliegende Cocktailbar zu gehen. Dort waren wir die ersten und wurden herzlich begrüßt. Im Laufe des Abends kamen dann aber doch noch einige Gäste um gemeinsam die Ankunft von Irene zu begießen. Draußen wurden Wind und Regen immer heftiger. Als wir gegen halb elf die zwei Blöcke heim liefen, konnte man den Schirm noch gut halten, die Straßen waren allerdings schon ganz gut voll gelaufen.

Nachts hörte man nicht viel von Irene, das leise Surren der Klimaanlage übertönte etwaige Sturmgeräusche. Am Morgen war ich dann sehr gespannt, ich hatte mir ein wenig Sorgen um das Motorrad gemacht, das ich etwas näher an der Hauswand geparkt hatte als sonst. Zum Glück eigentlich, aber wie ich schnell auf Facebook bemerkte, wohl eher zur allgemeinen Enttäuschung hinterließ der Hurrikan kaum Spuren. Sicher, in den ufernahen Gebieten gab es einiges an Hochwasser und überall in der Stadt schienen mehr oder minder große Teile von Bäumen gerissen worden sein. Aber das große Desaster schien ausgeblieben zu sein. Keine Opfer zu beklagen, deutlich weniger Verbrechen, als in einer durchschnittlichen Samstagnacht, außer ein paar abgeknickten Ästen und Hochwasser schien alles in Ordnung. So war der Mayor bei seinem Briefing auch eher happy und nahm Kritik, das man übervorsichtig gewesen sei ziemlich gelassen. Ich kann Bloomberg da nur beipflichten: hinterher ist man immer schlauer aber niemand konnte wissen, dass sich der Hurrikan so stark abschwächen würde. Die Vorsichtsmaßnahmen waren alle angebracht und am Ende gilt, better safe than sorry. Die Hauptsache ist, dass niemand zu Schaden gekommen ist in NY.

Am Sonntagnachmittag haben wir dann die Nachbarschaft erkundet um uns ein Bild vom Zustand der “Verwüstung” machen zu können. Ähnlich wie den Medien zu entnehmen war, fanden wir einige große Äste im Park, sogar ein paar komplett umgekippte Bäume. An Gebäuden konnten wir keine Schäden erkennen. Das eigenartigste am Ganzen Post-Hurrikan New York waren die vielen geschlossenen Geschäfte. Normalerweise ist der Sonntag ein ziemlich geschäftiger Tag, den viele zum Shoppen nutzen. Mangels öffentlicher Nahverkehrsmittel blieben heute die meisten Geschäfte allerdings geschlossen. Das war schon ein wenig ungewöhnlich.

Jetzt ist der Sonntag gerade vorbei und laut MTA laufen die U-Bahnen am Morgen wieder. Vermutlich nehmen wir sicherheitshalber und ausnahmsweise mal die Bonnie zur Arbeit aber ansonsten nehme ich mal an, dass im Laufe des Montags wieder alles seinen gewohnten Gang nimmt in der Stadt, die allem trotzt, egal was kommt, auch wenn’s mal nicht so schlimm kommt, wie alle gedacht haben.

Thanksgiving: die Tradition lebt

Das war das vierte Thanksgiving, das ich selbst ausgerichtet habe. Wieder im “Potluck” Style (also “jeder bringt was mit”), mit weniger Gästen, dieses mal, aber dafür mit dem besten Vogel. Der hatte die perfekte Größe (14 Pfund), war frisch und “all natural”, genau rechtzeitig fertig und vor Allem sehr lecker. Auch stresst die ganze Vorbereitung nicht mehr so, wenn man das schon ein paar mal gemacht hat und wenn man sich auf seine Freunde verlassen kann, die sich um fast alle Beilagen gekümmert haben. Ausserdem waren die Rezepte schon erprobt und das Ganze ging mit einer gewissen Routine vonstatten. Die Marinade, in die der Truthahn über Nacht eingelegt wird, besteht aus Soja- und Worchestershire Soße, Rotwein und Knoblauch (plus ein paar Gewürzen). Das macht den Vogel recht dunkel, was man auf den Bildern erkennen kann. Aus dem Sud, der in der Backpfanne übrig bleibt, wird auch die Soße gemacht, die immer besonders gut ankommt. Ich nehme eigentlich nur den Bratensaft, schöpfe das Fett ab, gieße das Ganze mit Rotwein auf und dicke die Soße dann mit etwas Mehlschwitze ein. Das gibt einen recht intensiven Geschmack, vor Allem die Sojasoße würzt kräftig. Auch die Füllung gehört mit zu den Grundbestandteilen. Ich mache immer reichlich davon, etwa die Hälfte geht in den Vogel, die andere in eine Auflaufform, um sie separat zu backen. Beide Arten werden zum Essen serviert, beide haben eine recht unterschiedliche Qualität: die Füllung aus dem Vogel ist durchtränkt vom Bratensaft, die gebackene Hälfte ist eher knusprig, eher wie ein trockene Variante eines böhmischen Knödels. Beides lecker, das ist die Hauptsache.

Schön war’s, allen Mitwirkenden sei hiermit Dank gesagt. Auf ein Neues in 2011!

Kurzes Video aus Philly



Sag ich doch, sehr kurz.

Schreckenssekunde

Heute hatte ich so einen kurzen Moment, in dem mir klar wurde, dass ich irgendwie so ein kleines bisschen süchtig bin. Ein ganz klitzekleines bisschen.

Als ich nach Hause kam, musste ich mich wieder mal über meine überteuerte Internetverbindung aufregen. Angeblich soll ich 15 Mbit/s bekommen, was man für $50 im Monat ja auch wirklich erwarten darf. Anstatt der versprochenen zweistelligen Megabitverbindung, bekomme ich aber seit Wochen nur noch dreistellige Kilobitgeschwindigkeiten. Heute hat’s mir dann gereicht und ich habe den Kundenservice angerufen. Die testen dann mit dir die Leitung durch, tun so, als ob es an 1000 anderen Sachen liegt (Microwelle die das WiFi stört und so) um dir schließlich, wie in meinem Fall, einen Fehler auf ihrer Seite einzugestehen. Bei Optimum Online, meinem ISP, hat man dann die suboptimale Auswahlmöglichkeit zwischen Umtausch des Kabelmodems in einem weit entfernten Kundencenter am Rande Brooklyns (in Manhattan gibt’s die nämlich wegen des Monopolrechts von Time Warner nicht) oder einem Termin mit einem Servicemitarbeiter, der ins Haus kommt. Ich optiere für letzteres, da die Zeitfenster mittlerweile auf erträgliche vier Stunden reduziert wurden (als ich den Anschluss vor fünf Jahren bekam, war das Zeitfenster noch acht Stunden, was in Amerika etwa 1/10 des Jahresurlaubs ausmacht).

Kaum habe ich den Termin notiert und aufgelegt, macht das Internet einen kompletten Abgang, von 700 kbit/s auf null. Macht nichts, dachte ich erst, ich habe ja ein iPhone mit EDGE Geschwindigkeit, das kann ja nicht schlechter sein. Aber dann fällt mir ein, ich habe ja leider keinen T-Mobile Empfang in der Wohnung, oder nur sehr unzureichenden. Das war dann der besagte Moment, in dem ich realisiert habe, dass ich eventuell einen Abend ohne Internet auskommen muss. Ich erschrak kurz, und dann gleich nochmal, vor lauter Schreck des Erschreckens. Das mich der Gedanke, ohne Internet zu sein, so mitgenommen hat, war ein ganz komisches Gefühl. Ich hab das dann gleich ganz selbsttherapeutisch analysiert: ein kurzer Moment der Leere hat eine gewisse Sekundenpanik in mir hervorgerufen. Komisch, wie man so reagiert. Ich habe hier ein Stapel von tollen Büchern, die ich endlich mal lesen will und ich lese wirklich gern, aber unerklärlicherweise schiebe ich Panik, beim schieren Gedanken, einen Abend ohne Internet verbringen zu müssen.

War aber alles halb so schlimm, beherztes Neustarten aller System verhalf dem Internet nach kurzer Zeit zur Rückkehr zum alten Stand: langsam aber hinreichend. Naturgemäß habe ich dann den Abend auch online verbracht und diese Zeilen niedergeschrieben, damit ich nicht vergesse, wie es sich anfühlt, ohne zu sein.

Thanksgiving: ein Nachruf

Das größte Fest der Amerikaner, ich berichtete bereits, ist Thanksgiving, eine Art Erntedankfest auf Steroid, wie man hier sagen würde. Es findet immer an einem Donnerstag statt, dem letzten im November, gefolgt vom sogenannten Black Friday, ein ebenfalls gigantischer Feiertag für den Einzelhandel, der Auftakt des vorweihnachtlichen Konsumrausches. Aber Thanksgiving selbst hat auch etwas Beschauliches, ein Tag, den viele im Kreise ihrer Freunde und Familien verbringen, oftmals der einzige Tag im Jahr, an dem man Zeit hat für einander, für Gespräche oder Klatsch, für die kleinen und großen Dinge im Leben. Dabei wird gegessen, viel und gut. Die Tradition will es, dass Millionen von Truthähnen an diesem Tag durch die Mägen der Amerikaner wandern, zusammen mit Mashed Potatoes (Kartoffelpüree), Collard Greens (Grünkohl), Brussel Sprouts (Rosenkohl) und anderen Köstlichkeiten.

Das dritte Jahr schon beteilige ich mich aktiv und zelebriere diesen schönen Feiertag. Im ersten Jahr hatte ich mir einen 18 Pfünder vorgenommen und 8 Beilagen. Ich verbrachte 10 Stunden in der Küche, die Gäste waren begeistert aber ich war ziemlich erschöpft und nacher war mehr übrig als vorher. Das Jahr drauf gab’s dann nur noch einen 10 Pfünder und ich halbierte die Anzahl der Beilagen. Das war viel besser, das Essen wurde zu 80% aufgegessen und ich war noch frisch genug das Ganze zu genießen. Dieses Jahr haben wir ein Potluck daraus gemacht, also ein “Jeder bringt was mit” Essen. Das hat ganz toll geklappt, alle meine Freunde haben leckere Beilagen und Nachtische beigesteuert, ich den Vogel und noch ein paar Klassiker, ohne die es einfach nicht geht. Im kleinen Kreis mit 9 Leuten haben wir bei Leckereien, Wein und Schnapps einen herrlichen Abend verbracht und über die kleinen und großen Ereignisse in unserem Leben seniert. Schön war’s – ich freu’ mich schon auf’s nächste Jahr.

Roadtrip durch den Südwesten: Teil 3

Wenige Stunden nach dem letzten Park überqueren wir die Grenze nach Nevada und fahren hinab in das Tal des Lasters. In der frühen Abenddämmerung kann man vom ganzen Ausmaß Las Vegas’ noch nicht viel erahnen, aber als wir dem Zentrum näher kommen, setzt die Dunkelheit ein und die Neonstadt erstrahlt zu einem surrealen Mix aus Pomposität und Verfall. Auf Empfehlung eines Roadtrip-erprobten Freundes hin checken wir ein ins Holiday Motel, einer heruntergekommenen Spelunke, die dafür aber billig ist und direkt am Strip. Klar müssen wir auch den Klassiker mitmachen und gehen in ein Casino um dort am verbilligten Buffet abendzuessen: $9 all you can eat. Mahlzeit! Danach machen wir uns auf den Weg und laufen den Strip ab, wir schaffen es bis zum Canale Grande, auf dem gerade die letzten Gondeln durch das für Venedig ungewöhnlich saubere Wasser gleiten. Paris und New York schaffen wir nicht mehr, aber wenigstens haben wir ein paar Piratenschiffe gesehen, samt Besatzung, die mit einer Art Musicaldarbietung Menschen mit extremen Kulturdefiziten ein paar Minuten fesseln konnten. Unsere innere Uhr ist noch auf den Rhythmus der Natur eingestellt und so müssen wir zurück ins Hotel und ab ins Bett. Wir nutzen den nächsten Tag um allerlei Kuriositäten der Stadt Las Vegas zu entdecken, eine überdachte Fußgängerzone zum Beispiel, voller betrunkener Kreaturen, die vom Spielen nicht mehr wegkommen. Wir stillen auch unseren Defizit an asiatischer Kost mit japanischem Ramen bevor wir wieder der Straße gehören, dem Freeway nach California, dem letzten Abschnitt unserer Reise.

Die Autobahn steuert kerzengrade Richtung Südwesten. Etwa 20 Meilen außerhalb der Stadt durchqueren wir noch einmal einen kleinen Casino-Außenposten, der uns mit günstigen Hotelangeboten fast von der Straße gezogen hätte. Aber ich kann noch fahren, ein paar Meilen können wir noch gutmachen und so geht die Reise weiter. Schon bald verlassen wir den Staat Nevada und erreichen Kalifornien. Die Landschaft scheint sich hier zu ändern, genau aber kann man es nicht ausmachen, es ist einfach zu dunkel. Wir fahren einmal kurz ab und checken ein paar Motelpreise aber wir haben Pech, alles viel zu teuer. Gegen 11 Uhr nachts geht’s dann nicht mehr und wir fahren erneut ab. Diesmal haben wir Glück: in Barstow ist das Angebot groß und die Preise daher niedrig. Wir checken ein in ein Motel 6, ohnehin eine eher günstige Motelkette. Das Zimmer ist steril aber neu und sauber, Kabelfernseher mit Fernbedienung inklusive. Wir chillen noch eine Weile und schlafen bald tief und fest, nach Tagen mal wieder in einem richtigen Bett.

Die Weiterreise am nächsten Morgen beginnt mit einem all-American Breakfast bei iHop. Auf der Karte kein Gericht unter 800 Kalorien, die meisten Menschen um uns herum nehmen in etwas das eineinhalbfache des Tagesbedarfs an Kalorien zum Frühstück auf. Wir bestellen je 2 Spiegeleier mit ein paar Pancakes an der Seite, das muss reichen. Gut gestärkt machen wir uns an die letzten paar hundert Meilen runter nach San Diego. Der Verkehr nimmt immer stärker zu, je weiter man gen Westen stößt. Man kann das Schwarze Loch, die Stadt der Engel irgendwie erahnen, aber wir schlittern noch einmal daran vorbei. Kaum haben wir es bis in den Süden geschafft, erhalten wir einen Anruf und fahren kurz darauf wieder gen Norden, zurück nach LA (oder wenigstens in den Großraum) um uns mit Freunden und Verwandten zu treffen. Zeitgleich wird das Wetter auch immer schlechter und wir nutzen die Gelegenheit, bei der Familie unterzukommen und nisten uns für zwei Tage hier ein. Bei Wolken und Regen mag keine echte Kalifornienstimmung aufkommen und so sind wir froh, dass wir einfach Fernschauen und ins Internet können, schließlich sind wir im Urlaub und alles ist erlaubt, was uns entspannt. Natürlich fahren wir auch mal in die Stadt und schauen uns alles an. Downtown LA ist eigentlich ganz interessant. Ein wenig heruntergekommen, wie die meisten amerikanischen Innenstädte, aber irgendwie mit einem gewissen Charme. Sehr multi-kulti und vor Allem mit hervorragenden Restaurants übersät. Wir essen Taiwanisch, Koreanisch und Japanisch, einer New Yorker Version der gleichen Küche ist man hier meilenweit vorraus.

Alles hat ein Ende, so auch Kabelfernsehen und Schlechtwetter. Am dritten Tag können wir uns endlich aufmachen und fahren zurück nach San Diego. Die Stadt ist ziemlich schnell erfasst und wir checken schon am frühen Abend ein, in einem neuen Campingplatz, direkt am Meer in Cardiff by the Sea. Für einen State Park sind $50 pro Nacht recht prall, dafür wird man belohnt mit einem spektakulären Blick auf den Pazifik, raue Wasser, schroffer Fels, ein wenig Sand, alles direkt vor unserem Zelt. Ein Strandurlaub wird es dennoch nicht, auch die nächsten Tage sind eher mäßig, viel Wolken, ein strammer Wind, toll zum Surfen, schlecht um einfach relaxed am Strand abzuhängen.

Gerade als die Sonne wieder richtig raus kommen will, müssen wir los, wieder zurück nach LA, am nächsten Tag geht der Flieger nach New York. Wir genießen noch einen sonnigen Vormittag hier an der Küste und hängen wenigstens noch die Füße ins kalte Pazifikwasser. Dann nehmen wir den Freeway nach Norden. Schon auf den ersten Meilen geraten wir in den ersten Stau, aus dem wir nicht mehr richtig raus kommen. Ganz Südkalifornien ist ein einziger Stau, der Großraum LA ist total verstopft, jeden Tag, Tag ein Tag aus, immer, und wir sind mittendrin. Erst vier Stunden später kommen wir bei unseren Freunden an, mit denen wir unseren letzten Abend verbringen. Wieder einmal sind wir erstaunt über das hervorragende Essen hier in der Stadt und den grässlichen Verkehr. Für die 8 Meilen zum Aufwärmbier brauchen wir eineinhalb Stunden – im Auto versteht sich, eine Zeit die ambitionierte Nordik-Walker leicht schlagen. Dafür werden wir später mit einem Weltklasse Korean Barbeque belohnt, das das hohe Niveau, das wir hier in New York gewohnt sind, locker übertrumpft.

Erschöpft vom Genuss hochprozentiger Brandtweine auf Reisbasis vom Vortag, machen wir uns auf zum Flughafen nach Inglewood. Wir geben unseren weißen Dodge ab, der uns 2400 Meilen durch den Südwesten Amerikas gefahren hat, ohne zu murren. Wir steigen in den Flieger und es geht los Richtung Osten. An diesem klaren Tag sieht man während des gesamten Fluges unter einem die wechselnden Landschaften Amerikas vorbeiziehen und erlebt so einige Déjà Vus, die Utah und Colorado noch einmal in’s Gedächnis rufen. Wenige Stunden später sehen wir die Lichter der Stadt, die niemals schläft, auch heute nicht. Heute, so scheint es, will sie uns willkommen heißen, nach zwei Wochen freut sie sich, uns zurück zu haben. Wir freuen uns auch, New York, es ist schön wieder hier zu sein.

Roadtrip durch den Südwesten: Teil 2

Der nächste Morgen wirft uns wieder Sonnenstrahlen vor die Füße und ins Gesicht. Wir stärken uns im Café neben der Tankstelle, die Einfahrt und Parkplatz mit einem Subway und kleinem Supermarkt teilen, was sowas wie das Dorfzentrum markiert. Fünf Meilen später befinden wir uns im Capitol Reef National Park, ein relativ kleiner und überschaulicher Nationalpark, den wir in nicht mal einer Stunden durchfahren haben. Wir machen unsere erste richtige Wanderung und laufen hoch auf die Spitze des Hügelkamms, wo sich nebst Ausblick auch eine Felsbogenformation befinden soll, die es zu bestaunen gilt. Wir laufen an einer Abzweigung fälschlicherweise vorbei, erkennen aber unseren Irrtum und finden bald die Attraktion dieser Route. Wir werden nicht entäuscht und können uns zufrieden an Abstieg und Abreise machen. Das nächste Ziel auf unserer Tour heißt Bryce Canyon Nationalpark, einer der beliebtesten und der vermeintlich Schönste. Auf halbem Weg dorthin schlägt das Wetter um und es fängt an zu Regnen. Dazu kommt noch, dass sich der Park auf deutlich höherer Höhe befindet, auf ca. 9000 Fuß, was in etwa 2750 Meter entspricht. Angekommen bauen wir schnell unser Zelt auf im parkeigenen Campingplatz, der glücklicherweise nicht so überfüllt ist, wie wir angenommen hatten. Nach einer relativ trockenen Pizza, die geschmacklich wenig von ihrer eigentlichen Heimat erahnen lässt, verbrennen wir noch einige Scheite Holz vor unserem Zelt, um Väterchen Frost auf Distanz zu halten. Das gelingt eher schlecht und so müssen die nagelneuen Marmot Schlafsäcke zum ersten mal beweisen, was der Hersteller mit 10 Grad Fahrenheit Komforttemperatur meint. Glücklicherweise wurden es nur 25 F, also 4 Grad unter Null, eine Temperatur die wohlige Wärme bis zur Halskrause ermöglicht.

Ein neuer Tag, neues Glück mit dem Wetter. Der Morgen ist frisch im Schatten und ganz annehmbar in der Sonne. Der Zeltplatz ist ein karger, mit wenigen Kiefern heimgesuchter Hügel, den die meisten Camper schon verlassen haben. Wir lassen den Tag wie immer gemächlich anfahren, sind schließlich im Urlaub. Wenig später sind wir dann unterwegs mit hunderten anderen, Alten und Jungen, Franzosen und Italienern, Texanern und anderen Menschen, die es gewohnt sind alles mit dem Auto zu machen. Die Wanderwege sind breit und hervorragend ausgebaut, das Wort Hiking mögen wir für das, was wir hier tun nicht gebrauchen. Aber dafür sind die Naturschönheiten hier so gewaltig, dass uns die Spucke weg bleibt. Solche Felsen, Schluchten und Berge, habe ich noch nie gesehen, wie hunderte Zinnen einer Burg in dicht aufeinanderfolgenden Reihen schlängeln sie sich durch die Gegend in intensivsten Orangerottönen, manchmal von hohen Fichten und Kiefern unterbrochen, so bizzar, dass man meinen möchte, man befände sich nicht auf diesem Planeten. Die Kontraste, die Geometrie der Umgebung bestechen so klar, dass auch die Spiegelreflexkamera keine Mühe hat, das Erlebte realitätsnah zu konservieren. Wir sind immer noch total geflasht, als wir nach einer weiteren kleinen Wanderung den Park verlassen und unser letztes Ziel in Utah ansteuern, den Zion Nationalpark.

Bryce Canyon und Zion trennen nur wenige Stunden und so bleibt heute kaum Zeit den Roadtrip richtig zu genießen. Ratz fatz sind wir da und finden auch im einzigen Dorf im Park einen annehmbaren Ort um unser Zelt aufzustellen. Die netten Menschen hier geben uns einen Platz am Fluss, mit einem schönen Blick in ein kleines Tal. Als Gegenleistung stecken wir ihnen ein paar grüne Scheine zu und werden dafür obendrein noch mit lustigen Münzen belohnt, die wir in der Dusche gegen Heißwasser umtauschen. Die Stimmung ist nach Warmwassertherapie und wegen der an sich viel entspannteren Außentemperatursituation ziemlich gut, das kostenlose WiFi setzt dann noch eins drauf. Als die letzten Scheite im Feuer knistern und Facebook einfach nichts mehr Neues hergeben will, wird es Zeit für`s Bett.

Ein letzter Tag in einem weiteren, gut durchorganisierten Park. Autos sind nicht erlaubt, ein Schuttlebus fährt uns herum. An mehreren Stationen steigen wir aus, laufen mal wenige Meter, mal einige Meilen, nehmen Fotos und essen Eiscreme. Eigentlich ist der Zion Nationalpark einer der schönsten des Landes aber scheinbar stumpft Schönheit auch ab, wir sind irgendwie gelangweilt, können uns nicht mehr so begeistern, wie vor einigen Tagen. Vielleicht ist es auch die Enttäuschung über die Art und Weise, wie wir das alles hier konsumieren, etwas nach dem Masse statt Klasse Prinzip. Wir hätten auch gerne einige Richtige Hikes gemacht, so mit Zelt und Schlafsack durch die Parks wandern. Aber dann hätten wir nur die Hälfte geschaft und bei Weitem nicht so viel gesehen. Egal, es ist wie es ist und wir machen uns langsam an die Rückreise, nicht nach Hause aber doch zurück in die Zivilisation.

Ende Teil 2

Roadtrip durch den Südwesten: Teil 1

Wir lieben Roadtrips, stundenlang im Auto sitzen, Landschaften an sich vorbei ziehen lassen, die Weite spüren, die Zeit, die nicht vergeht, alles ist plötzlich langsamer und nicht mehr so eng. Als New Yorker, die ja per se keine Autofahrer sind, bedeutet so ein Roadtrip echte Abwechslung. Das Gefühl im eigenen Fahrzeug zu sitzen hat man nach all den Jahren vergessen und der Frust der täglichen Staus, den kennen wir nicht. Jemand aus LA mag da nicht ins Schwärmen geraten, aber dazu kommen wir später.

Die erste Station ist Denver, hier fängt alles an. Im Landeanflug kann man bereits die Rocky Mountains erkennen, die abrupt zu beginnen erscheinen, am Ende einer ewig flachen Landschaft. Die Straßen unter uns sind auf dem Reißbrett gezogene Linien die jetzt immer öfter in eine Richtung zeigen, in Richtung der einzig großen Stadt weit und breit. Wir landen und nehmen den Bus zu Alamo, wo wir uns unser Auto abholen, ganz allein unseres für zwei Wochen. Wir haben Glück und bekommen ein Upgrade, einen nagelneuen Mittelklassewagen, einen weißen Dodge. Natürlich achten wir darauf, dass der Wagen XM Radio hat, Satellitenradio, das wir seit einsamen Nächten in den Adirondacks zu schätzen gelernt haben. Auf Ultrakurzwelle gibt es in den USA außerhalb der Großstädte auch nur Country und Western, das geht einfach nicht, zwei Wochen lang. Nachdem sich alle Insassen langsam mit dem etwas bewöhnungsbedürftigen Fahrzeug mit schießlukenartigen Fensteröffnungen angefreundet haben und die Grundbedürfnisse im nächstgelegenen WalMart befriedigt wurden, geht’s los nach Downtown. Dort gibt es nicht so viel zu sehen und so sind wir nach wenigen Stunden bereits in Boulder, am Fuße der Rockies. In dieser hübschen Hippiestadt nächtigen wir und beginnen am nächsten Tag unseren Trip so richtig.
Die Rocky Mountains können wir nur überfliegen, wir haben nicht genug Zeit so richtig in die Berge zu fahren. Aber die Landschaft ist auch hier fantastisch, wir machen viele Fotos, nicht ahnend, dass es noch Überwältigerendes zu dokumentieren gibt, auf dieser Reise. Wir steuern den Wagen in Richtung Utah, dem Mormonenstaat. Schnell noch ein paar Flaschen Wein in den Wagen gepackt und die Kühlbox aufgefüllt mit Bier, dann hinein in den Bibelstaat. Die Nacht verbringen wir im ersten Motel, am nächsten Morgen sehen wir dann Utah in seiner vollen Pracht. Entlang des Colorado Rivers schlängelt sich die Straße zum Arches Nationalpark, den wir am frühen Nachmittag erreichen.

Dort empfängt uns eine atemberaubende Kulisse von roten Steinformationen in einer kargen Umgebung, nie zuvor habe ich etwas Vergleichbares gesehen. Der Nationalpark ist gut organisiert, es gibt Straßen und geteerte Fußwege zu allen Attraktionen. Wir sind nicht alleine, aber es ist auch nicht wie in Disney World, irgendetwas dazwischen. Die Nacht nutzen wir dazu unsere neuerworbenen Daunenschlafsäcke zu testen. Es ist schon ziemlich kalt hier, wenn die Sonne untergegangen ist. Das Lagerfeuer vor unserem Zelt hält uns noch für einige Zeit warm, aber dann müssen wir uns von 1300 Gramm Hightechdaunen vor der Kälte der Nacht schützen lassen.

Ein neuer Tag, die Sonne lacht, wir auch. Dafür, dass wir das meiste im Fluggepäck mitgeschleppt haben, sind wir nicht schlecht ausgestattet, wir sehen halbwegs wie Camper aus. So gibt es Kaffee, auf dem Kocher gekocht, Müsli und Sandwiches. Das Zelt ist einigermaßen schnell wieder verstaut und der Roadtrip geht weiter. Unweit vom Arches Nationalpark gibt es einen kleineren State Park, Dead Horse Point. Da fahren wir hin und wandern entlang des Gipfelkammes, der links und rechts und an seinem Ende einen Blick über ganz Utah freigibt, so scheint es. Endlose Weiten, endloses Rot, endlose Schluchten, Täler und Erhebungen. Man möchte am liebsten seine Flügel spannen und losfliegen. Leider haben wir keine Flügel und außerdem müssen wir weiter, zum nächsten Wunder der Natur, das in Utah nie weit ist.

Im Wagen hören wir die Hits der 80er oder 90er, manchmal auch Rock oder aktuellen Pop. Wenn uns nicht nach Musik ist, dann stellen wir auf Talk Radio, NPR oder BBC. Hin und wieder nehmen wir an den politischen Diskussionen teil und führen das fort, was uns die Radiomoderatoren in den Mund gelegt haben. Hin und wieder halten wir auch an, geniessen die Landschaft, versuchen das Gesehene festzuhalten, was einfach nie so richtig gelingen will. Viel Zivilisation sehen wir nicht, hier dominieren eindeutig Steine, nicht Menschen, ein paar karge bodennah wachsende Buschpflanzen addieren Farbtupfer zu den dominierenden Schattierungen von Rot. Zwischendurch ändern sich die Felsformationen und ein, zwei Stunden lang begleiten uns weiße Kalksandsteine, die rundere und flachere Formen aufweisen. Der Kontrast zum knallblauen Himmel verschwindet nur gegen Ende des Tages, wenn der Sonnenuntergang nochmal das erlebte Farbspektrum Revue passieren lässt. Gegen Ende des Tages erreichen wir unseren dritten Park und checken in einer Hütte ein, in der ein Bett steht und ein Satellitenfernseher. Damit ist das Abendprogramm also klar.

Ende Teil 1

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