Es gibt Dinge, die ich immer seltener tue, obwohl ich sie genieße, wenn und während ich sie mache. Schreiben gehört in diese Kategorie, und kochen. Schon seit einiger Zeit, ich weiß nicht mehr genau warum oder weshalb, brennt in mir der Drang einmal einen Coq au Vin zuzubereiten. Neulich waren wir in Harlem bei Chez Lucienne, wo wir das Hühnchengericht auf der Karte entdeckten und es wenig später auf unseren Tellern landete. Schön zart war das Fleisch, mit feiner Rotweinnote und nach diversen, provencalisch anmutenden Gewürzen duftend. Da stand spätestens fest, so was muss ich auch probieren.
Zum Glück hab ich ja ein Le Creuset Derivat, einen gusseisernen Topf der Marke Lodge (aus Tennessee), der in den USA auch Dutch Oven genannt wird, vermutlich weil es sich um eine Art Ofen auf dem Ofen handelt. Bislang habe ich auch nur Brot darin gebacken, jetzt kommt er also zum ersten Mal richtig zum Einsatz.
Mein Coq au vin Rezept basiert stark auf dem von Julia Child, der Mutter aller Köchinnen. Nachdem ihr Rezept auf verschiedensten Webseiten unterschiedlich dargestellt wurde, habe ich einfach einen wilden Mix gemacht und meine eigene Note einfließen lassen. So habe ich beispielsweise die Butter weggelassen und Pancetta statt Speck benutzt.
Erstmal alles schneiden: Karotten halbieren (wenn man richtige große nimmt, dann einfach in ca 2cm kurze Stücke schneiden), Zwiebeln in Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken, Pilze halbieren
Öl im gusseisernen Topf erhitzen
Pancetta hinzufügen und braun rösten, nicht länger als 3 – 4 min; aus dem Topf fischen und zur Seite stellen
in dem Öl die in Mehl gewendeten, leicht mir Salz und Pfeffer gewürzten Hühnchenteile anbraten, für ca. 5 – 8 min; aus dem Topf entfernen und ebenfalls zur Seite stellen
nun das Gemüse anbraten: Karotten, Zwiebeln, dann die Pilze dazugeben und schließlich den Knoblauch. Das Ganze kann man recht lange unter ständigem Rühren braten lassen, bis die Zwiebeln gut weich sind
eine gute halbe Flasche Rotwein dazu geben und für ein paar Minuten kräftig kochen lassen
das Huhn und den Pancetta hinzugeben und mit dem restlichen Wein und der Hühnerbrühe auffüllen; die Lorbeerblätter und den Thymian dazugeben, leicht mit Salz und Pfeffer würzen (je nach Speckbeschaffenheit, gibt es schon einen gewissen Salzpegel)
mindestens 45 Minuten köcheln lassen, auf kleiner Flamme
Das Ganze riecht zunehmend gut, der Thymian und der Rotwein dominieren deutlich und vermengen sich mit dem Duft angebratenen Fleisches, der noch in der Küche hängt. Besonders ansehnlich ist das Essen nicht, es wirkt eher wie ein Eintopf als ein feines Gericht. Das tut dem Geschmack zum Glück keinen Abbruch. Dazu kann man noch ein grünes Gemüse machen, vielleicht Erbsen, und Kartoffelpüree reichen. Gut hat es geschmeckt und wird in die Liste der Standardgerichte aufgenommen.
Inspiriert von Louai’s Facebook post eines alten Fool’s Garden videos, habe ich mich kurz auf die Suche gemacht nach One Hit Wonders (OHW), die mir gut gefallen haben oder die irgendwie in Erinnerung geblieben sind. Interessanterweise gibt es eine offizielle Methodologie, ein OHW zu bestimmen: ein Interpret, der nur ein Stück in den Top 40 hatte, gilt als OHW. Da dies nicht wirklich die Popularität einiger Interpretinnen widerspiegelt, sind auf der dazugehörigen Wikipediaseite einige Listen entsprechend gefiltert (z.B. gehört Jimmi Hendrix strenggenommen zu den OHWs). Da sehr englischlastig, tauchen Falco und Nena regelmäßig in diesen Listen auf, obwohl sie ja, letztere bis heute, große Erfolge im deutschsprachigen Raum zu verzeichnen hatten und haben. Das hier ist die “offizielle” Top 10 Liste von Wikipedia inklusive aller Links:
Außer Nena, fand ich natürlich Soft Cell auch ganz toll, damals.
Hier einige meiner Favoriten der erweiterten Listen:
Das war eines der ersten Videos, die ich damals auf Formel Eins gesehen hatte.
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EMF, ein Standard im Octopus, den Jugenclub, den ich anfang der 90er geleitet hab.
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Der absolute Favorit, ein selten gespielter Song, gab’s eigentlich nur in Clubs und Diskotheken, DJs zahlten teilweise Unsummen um eine Kopie dieser Platte in die Hände zu bekommen.
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Noch ein etwas neueres Stück, gefiel mir immer ganz gut.
Neulich sah ich im Fernsehen einem New York Times Journalisten und Hobbykoch beim Nachkochen eines Fried Rice Gerichtes zu. Er selbst hatte es in einem Restaurant von Jean-Georges Vongerichten in New York gegessen, zum Brunch. Nicht wissend, dass das Rezept auf der NY Times Website zu finden sein würde (einschließlich Video), hatte ich mir das Rezept versucht einzuprägen. Heute habe ich es nachgekocht, zugegebenermaßen habe ich doch noch schnell gegoogelt und bin auch fündig geworden. Weil ich aber nicht alles genauso da hatte, gibt’s das Rezept in meiner abgeänderten Version.
Zutaten:
Öl (üppig den Pfannenboden bedenkend, Erdnußöl, etwas Sesamöl)
gehäufter Esslöffel feingehackter Knoblauch
gehäufter Esslöffel feingehackter Ingwer
1 Cup feingehacktes Lauch
2 Cup gekochter Reis vom Vortag
2 große Bioeier
Salz
Zewa
Zubereitung:
Das Öl in die Pfanne geben. Ich habe normales Olivenöl verwendet, laut Rezept sollte man aber Erdnußöl oder Entenfett verwenden. Ein wenig (max. ein Esslöffel) Sesamöl dazugeben.
Knoblauch und frischen Ingwer hinzugeben. Beides wenige Minuten bei mittlerer Hitze goldbraun fritieren. Vorsichtig abschöpfen und auf ein Zewa zum trocknen geben.
Im gleichen Öl den Lauch weich braten, ca. 10 Min. bei mittlerer Hitze. Gegen Ende etwas salzen und darauf achten, dass das Lauch nicht braun wird.
Hitze hochschalten und den Reis dazugeben. Schön knusprig braten, oft wenden. Gegen Ende mit Salz abschmecken.
Reis auf Tellern anrichten und in der Pfanne 2 Eier braten. Die Eier sind richtig, wenn das Eiweiß fest ist, der Rand braun-knusprig und das Eigelb noch weich.
Eier auf dem Reis anrichten und mit dem fritierten Ingwer-Knoblauch besprenkeln.
Essen
Was mir gut gefallen hat, ist der leichte Geschmack, bei dem alle Zutaten noch gut rauszuschmecken sind. Vor Allem der fritierte Ingwer ist klasse, und das zerlaufende Eigelb, dass sich über dem Reis verteilt. Sehr lecker.
Nach einigen Versuchen koche ich Minestrone jetzt im Schlaf. Sieht trivial aus, ist aber anfangs doch recht anspruchsvoll, weil die einzelnen Gemüsesorten unterschiedliche Garzeiten haben und die Reihenfolge der Zugabe der Zutaten den Geschmack beachtlich verändern können. So macht es zum Beispiel einen erheblichen Unterschied, ob man die Möhren früher oder später hinzugibt. Aber jetzt erstmal zur Einkaufsliste.
Zutaten (für ca. 4 Portionen) 1 grosse Zwiebel
3 Stangen Sellerie
2 grosse Möhren
1 Zucchini
1 Squash (gelber Kürbis)
1 Nappa Cabbage (kleiner Chinakohl)
2 Tomaten (Plum Tomatoes)
1 kleiner Bluhmenkohl
1 Brühwürfel (z.B. Steinpilz)
1 Zweig frischer Basilikum
1 alte Rinde vom Parmesan
etwas Weisswein
etwas Olivenöl
Pfeffer, Salz
Die Zubereitung ist relativ einfach. Ich schneide alles so nach und nach, immer kurz bevor das jeweilige Gemüse in den Topf geht. Zunächst kommen Zwiebel und Sellerie in einen grossen Topf, in dem etwas Olivenöl kurz erhitzt wurde. Beides wird bei niedriger Flamme langsam weich gekocht, etwa 5 Minuten. Dann mit Weisswein ablöschen, ein guter Schluck, vielleicht ein kleines 0.1er Glas. Die Brühe, der Brühwürfel ist in einem Becher aufgelöst worden, mit etwa einem viertel Liter Wasser, kann jetzt hinzugefügt werden. Als nächstes kommen die in Scheiben geschnittenen Möhren hinzu. Danach die Zucchini und der Squash, gefolgt von den längs in Scheiben geschnittenen Tomaten. Jetzt ist das Ganze zu dickflüssig und ein weiterer viertelliter Wasser macht die Sache wieder rührbar. Wenn man ein Stück Parmesankäse hat und auf die hintere, dickere Rinde verzichten kann, dann sollte man diese nun zur Suppe hinzugeben, das gibt ein Haufen extra Würze. Wenn wir uns genug Zeit gegeben haben, sind wir jetzt ca. bei der Hälfte der 20 minütigen Kochzeit. Bei T minus 10 geben wir dann den Kohl hinzu und auch den Bluhmenkohl, den wir zuvor in mundgrosse Stückchen geschnitten haben. Nach weiteren 5 Minuten geben wir den Zweig Basilikum hinein, der aber vor dem Servieren wieder herausgefischt wird, falls sich einige kleine Blätter gelöst haben, ist das nicht so schlimm. Jetzt sollte man mal die Konsistenz prüfen und je nach Geschmack dem Ganzen noch 5 Minuten geben oder die Flamme ausschalten. Vor dem Servieren einige Minuten ziehen lassen und nach dem Basilikum auch noch die alte Parmesanrinde entfernen. Falls man es nicht schon zwischendurch erledigt hat, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Servieren und mit etwas frisch geriebenen Parmesano Reggiano abschmecken.
Just updated your *hacked* iPhone to the latest firmware 2.2.1? Your internet ($5 T-Zones or else) is gone and it looks like it’s gone for good as the lovely people over in Cupertino disabled the APN settings (Settings -> General -> Network -> Cellular Data Network is gone). Unfortunately there is not very much you can do without these, and Cydia doesn’t provide for a hack either.
Took me about 3 hours to find a solution: just find WiFi internet access, open Safari and point your browser to unlockit.co.nz. Just follow the menu and choose settings for T-Mobile USA but change the WAP URL as it has changed to epc.tmobile.com (username and password need to be kept blank). The site will generate a file, which you want to download and install. Restart your iPhone and you’re all set. No need to SSH or FTP files to your phone.
Hope this saves you some poking around…
UPDATE: I used Pwnage to update my iPhone 2G (1st Gen) to software 3.0 last week. Did another 2G last weekend, both times it all went well. The Settings “General -> Network -> Cellular Data Network” are back and you can just enter
APN: epc.tmobile.com
Username:
Password:
(leave username & password blank) and it all works perfectly. Full speed EDGE, subjectively a little faster than before, maybe because the rendering engine has been updated.
Google maps added public transportation – you can now get subway and bus directions on Google Maps for major cities in the USA, obviously New York included. Seems to make HopStop obsolete but some blogs report that Google still has some problems. I will test ride and report shortly.
It took me a while to figure this out and I had to cook a couple but now I guess it's pretty good. Give it a try and let me know what you would add or leave out:
What you need (serves a bunch of people):
1 green bell pepper
1 large onion
2 cloves of garlic
1 cup of red win (or more)
2 cans (a 16 ounce) of peeled tomatoes
1 small can tomato paste
2 lb ground beef (lean)
3 str of bacon (turkey bacon recommended)
1 can of kidney beans
1 can of sweet corn
2 tsp of paprika
2 tsp chili powder or 1 small chili
2 tsp dried basil
2 tsp dried oregano
2 tsp cumin
1tsp freshly ground coriander
1 cup fresh cilantro
little bit of oil, salt, pepper to taste
serve with baguette
How you do it:
Pour a little bit of oil into a tall pot (I use a coated one)
Fry the bacon, put aside
Fry ground beef until well done, season with salt pepper and a bit cumin, put aside
Use oil/ bacon/ meat sauce to fry onion, put on low heat, wait until golden
Add garlic and green pepper, let cook on low heat for 5 min
Add all spices, stir a couple of times and add red wine when mass gets too dry
Add content of all cans (keep half of tomato paste for later)
Cut bacon in little pieces and add together with meat and finely chopped cilantro
Season with salt and pepper to taste, add more chili powder or fresh chili pepper to taste
To thicken, add tomato paste, to make more liquid add red wine
Let cook for at least an hour
This is a great for parties as you can warm it up often and it only tastes better over time. Serve with baguette or toast. Goes with red wine (same as you used for the chili) and beer.
[inspic=7,left,http://www.parkermeridien.com/eat4.php,0] Im Le Parker Meridien, einem Hotel der oberen Mittelklasse (was in NYC $300 pro Nacht und mehr bedeutet), findet man eine Perle New Yorker Gastronomie, ein Unikat, das man gerade hier am wenigsten vermuten würde. Der Burger Joint ohne Namen, hinter einem übergroßen Samtvorhang in der Lobby des Hotels versteckt, sieht aus wie ein kleiner Dinner, mit Essnischen und einem Burgergrill, eher low-key, etwas angealtert, mit Fotos und Autogrammen berühmter Menschen, die hier einmal gegessen haben. Es gibt nur Hamburger, Cheeseburger und Fritten. Die Sandwiches gehören zu den besten Burgern in New York, die Pommes Frites sind knusprig und lecker. Man muss schnell bestellen, wissen was man will und bar bezahlen, da sind sie hier ein wenig streng, vor allem, wenn's voll ist. Am gestrigen Montag war es allerdings relativ leer und so konnten wir fast den ganzen Abend verweilen und das feiste Mal mit einem Pitscher Sam Adam's hinunter spülen.
Wer's nicht im Kopf hat, hat's in den Beinen, oder so ähnlich, lehrt uns eine deutsche Binsenweisheit. Darum eben, weil ich gerne mal was vergesse, schau' ich lieber vor dem Kochen noch mal nach, vor Allem, weil man in NY manchmal ganz schön lange unterwegs ist, wenn man noch was Bestimmtes braucht. Die wichtigsten Rezepte habe ich in meinem Google Notebook immer parat, aber oft geht die Suche dann los, wenn man es eilig hat. Jetzt habe ich zwei nette Webseiten gefunden, die nicht nur aberhunderte von Rezepten bereit halten (OpenSourceFood.com) sondern auch noch auf Knopfdruck Einkaufslisten erstellen (allrecipies.com). Sehr praktisch!
Ja, endlich ist Valentinstag, darauf haben wir uns das ganze Jahr gefreut. Ich war mir ja nicht so ganz sicher und hatte eigentlich gedacht, die Werbebranche hat's erfunden, aber ein Blick auf Wikipedia zeigt, das ist schon etwas älter. Am besten hat's zefrank erklärt, einfach auf das Bild klicken und dazulernen.
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