kreitz.de

Icon

°°°pixels are your friends

Gute Vorsätze, schlecht umgesetzt

Ein neues Jahr beginnt, ein neues Jahrzehnt sogar. Normalerweise halte ich nichts von guten Vorsätzen, meistens überdauern sie nur ein paar Tage und sind die Luft nicht wert, die man bei ihren Ankündigungen verbraucht. Manchmal aber wird man gezwungen, kurz über das Thema nachzudenken, wenn man zum Beispiel gefragt wird, was man sich für das Jahr 2010 so vorgenommen hat. Dieses Jahr habe ich mir gedacht, du nimmst dir mal was vor. Kann ja nicht schaden, so lange man niemandem oder nur wenigen davon erzählt. Ach egal, dann kann ich’s auch gleich an die große Glocke hängen und hier mit der ganzen Welt teilen – oder wenigstens mit den paarhundert Stammlesern.

Mein erster Vorsatz hat was mit diesem Blog zu tun und mit ein paar anderen Projekten: ich habe mir vorgenommen, mehr zu schreiben. Beim bloggen habe ich gemerkt, dass ich in jüngster Zeit etwas verkrampfe und nur noch ellenlange Geschichten schreibe, statt wie früher, einfach mal kurze Gedanken zu notieren. Das will ich jetzt wieder mehr machen, auch auf die Gefahr hin, dass das Ganze etwas ins (Internet-) Technische abdrifftet, davon verstehe ich halt am meisten und verbringe nun mal den ganzen Tag online. Aber ich möchte auch endlich mehr Fiction schreiben, etwas, was in diesem Blog bisher noch nicht vorkam. Ja, es ist richtig, dieser Blog stellt vielleicht nicht den geeignete Rahmen dar für ein solches Unterfangen, aber es ist das beste Medium, zu dem ich derzeit Zugang habe. Man kann also gespannt sein, ich bin es jetzt schon.

Der andere Vorsatz klingt unglaublich materialistisch, ich hoffe meine lieben linken Freunde verzeihen mir meinen Antimarxismus: in 2010 möchte ich mehr verdienen. Als “Selbständiger” habe ich je mein Schicksal diesbezüglich selbst in der Hand, könnte man meinen. Aber so einfach ist das natürlich nicht, ich kann nicht einfach sagen, so, jetzt wachsen wir mal eben um 20% dieses Jahr. Aber umgekehrt gilt auch: es tut sich nichts, ohne dass man was tut. Der Plan ist also, das Tun etwas planerischer anzugehen und das bisher Aufgebaute, strategischer als bislang, weiter auszubauen. Wichtig dabei: schauen wo das Ganze auch mal echtes Geld abwirft, so dass man sich nach 12 Jahren Erwerbstätigkeit langsam vom gehobenen Studentenniveau in Richtung einer gesicherten Existenz bewegt und die Versorgungslücke, die der MLP Berater bei jeder Sitzung aufmalt, wieder auf ein DIN A 4 Blatt passt.

Kindheitstrauma XY

Faszination und Angst liegen so oft nah beieinander, vor Allem als Kind kann man das nicht so richtig trennen. Horrorfilme sind da ein gutes Beispiel, ein ganzes Filmgenre lebt quasi davon, immer perfidere Plots bahnen sich den Weg auf die Leinwand, je absurder, desto besser. Nun bin ich ein Kind der 70er Jahre, mit drei öffentlich-rechtlichen Sendern aufgewachsen hatte ich einen Schwarzweissfernseher mit Röhre bis ich 15 war, ohne Videorekorder. Für die Lesergeneration, die mit diesen Begriffen nichts mehr anfangen kann verweise ich auf Wikipedia. Ich kann aus Selbstschutz vor spontanen Midlifecrisis-Attacken nicht weiter darauf eingehen. Und wo wir beim Thema Generationen sind, noch eins: nein, wir konnten auch keine Filme streamen, downloaden oder stattdessen einfach im Internet surfen. Es gab nämlich weder das Internet, noch Computer, nur den Röhrenfernseher eben und das Erste, oder das Zweite, manchmal auch das Dritte, aber ich lebte in Bayern.

Unser Saw III war Aktenzeichen XY, eine Sendung die unter dem Deckmäntelchen der Kriminalprävention alle paar Wochen über den Äther lief. Präsentiert von Eduard Zimmermann, der mit der Moderation Kultstatus erreichte, wurden ungelöste polizeiliche Ermittlungen aufgearbeitet. Um die Fälle in allen Details dem Publikum präsentieren zu können, wurden sie in kurzen Episoden nachgespielt. Hier genau fing der Horror an für mich als Kind. Natürlich war ich fasziniert und natürlich konnte ich nach einer solchen Sendung schlecht schlafen. Meine Eltern wussten das und versuchten meinen XY Konsum zu kontrollieren. Aber in den Ferien, bei der Oma, da durfte ich natürlich schauen. Das nutzte ich auch aus und stopfte mir vor lauter Nervosität bei so einer Folge auch noch gerne mal eine Tüte Trets rein. Mit schlotternden Knien und leicht mulmigen Gefühl musste ich dann immer ins Bett, ängstlich schaute ich mich um beim Gang die Treppen hinauf, deckte mich schnell zu und hielt mir die Ohren zu, damit ich keine verdächtigen Geräusche höhren musste. Aber spätestens bei der nächsten Folge hatte ich all die Angst wieder vergessen und freute mich aufs Neue auf eine Folge von Aktenzeichen XY.

Groß war auch die Freude Aktenzeichen XY wiederzuentdecken. Diesmal in Farbe (meistens) und ganz im Internet natürlich, auf Youtube. Mittlerweile habe ich schon ein paar Sendungen gesehen, aber die allererste ist immer noch eine der besten:

Menschen mit Träumen

11te

Mit 18 hat man noch Träume, wird gesagt, ach die Jugend, wie unbekümmert sie ist, wie sorgenlos, ach wären wir nochmal so jung. Was waren wir damals bloß und was dachten wir würden wir einmal werden?

In der Grundschule wollte ich “Erfinder der Zukunft” werden. Die Lehrerin sagte, das gibt es nicht und petzte es meinen Eltern, die der Lehrerin recht gaben. Später wollte ich Förster werden, weil ich den Wald mochte, oder Lehrer,  weil ich nicht älter werden wollte. Architekt wollte ich werden, wegen dem Aufkleber ‘Do it with an architect’, den fand ich cool, und wegen meines Opas, der Architekt war, den fand ich auch cool. Irgendwann fand ich Design toll, wollte Designer werden aber außer meinem Kunstlehrer glaubte keiner an mich, selbst ich nicht. Betriebswirt Kaufmann bin ich dann geworden, auf dem Papier, ohne mich richtig damit zu identifizieren. Aber irgendwie ist was Wahres dran, irgendwie kommt wieder alles zusammen. Ich mache Marketing und Management, das kann ich einigermaßen nach 11 Jahren, ich arbeite in einer Designfirma mit Designern, die Architekten sind, wie viele meiner Freunde. Ich erfinde die Zukunft, jeden Tag ein Stück davon. Im Wald bin ich immer noch gerne und mit dem älter werden hab ich auch keine Probleme mehr, irgendwie kann man nicht immer 30 bleiben.

Das Foto oben habe ich neulich auf einer Webseite gefunden. Ich frage mich, was wohl all die anderen machen, was aus ihren Träumen geworden ist. Irgendwie erinnern mich diese alten Fotos an Breakfast Club, den legendären John Hughes Film. Die verschiedenen Gruppen von Schülern, die so kalt und rücksichtslos ihre Grabenkämpfe austrugen, diskriminierten und jede Chance nutzten um sich auf Kosten anderer in den Vordergrund drängen zu können um vermeintliche Anerkennung zu genießen. Die Popper, die Sportskanonen, die Punks, die Rocker und dann die Kellerkinder, die die Helden von heute sind, mit PhD und Doppeldoktor. Die sich lieber mit Assembler und Lötkolben beschäftigt haben als mit Suzuki und Lederjacke. Die Welt hat sich zu ihren Gunsten entwickelt und wenn sie es auch nicht so empfinden, eine gewisse Genugtuung ist nur gerecht, ein Ausgleich für die Anerkennungsdefizite zu Schulzeiten.

Alle haben ihren Weg irgendwie gemacht, Träume verwirklicht, Filme geschrieben oder Bücher, Firmen gegründet oder Familien. Nächstes Jahr sehe ich sie wieder, bei einem Klassentreffen, wenn alles gut geht und Alex (der im Foto hinter mir steht) wieder alles so gut organisiert. Dann kann ich ein Stückweit sehen, wohin die Träume diese Menschen gebracht hat und kann berichten, wenn jemand Interesse zeigt, wie es um die meinen steht.

Wholesale Liquidator macht zu

Es ist ein Stück Geschichte, ein Stück New York, eine Institution, ein Relikt für mich gewesen, mein Wholesale Liquidator. Der Laden am Broadway, frei übersetzt “Großhandelsresteverkauf”, war die Quelle vieler, oder gar der meisten meiner Haushaltsgegenstände, als ich damals zum ersten mal in New York gewohnt hatte, als Student 1995. Wenn ich mit was Neuem nachhause kam, fragte meine Mitbewohnerin Suzi gleich rhetorisch: “Where did you get it? Wholesale Liquidator?”. Die Antwort war meist ja. Mein erster Tisch, die ersten Stühle, Töpfte, Pfannen, Teller, Messer, Gabeln, Handtücher, sogar die Scharniere für meine Zimmertür, alles war von hier. Nun macht er zu, die Zeiten sind schlecht, nicht mal gut genug für einen Ramschladen, wie es scheint.

kreitz.de im neuen Gewand

Nachdem ich mich nicht nur privat ganz gerne mit Design beschaeftige, sondern mehr und mehr auch beruflich, werde ich mit so Sachen konfrontiert wie dem Raster(system) oder auf Englisch the grid. Wenn ich meinen Designer Kollegen ueber die Schulter schaue, ist das Raster immer die Grundlage fuer jede gute Gestaltung. Unter diesem Gesichtspunkt habe ich dann nach neuer Inspiration fuer ein Blog-redesign gesucht und bin ueber The Grid System schliesslich auf Subtraction gelandet. Letzteres ist der Blog von Khoi Vinh, Design Director bei der NY Times. Mangels Zeit muss ich mein grosses kreitz.de 3.0 Projekt wohl noch etwas aufschieben aber als Uebergangsloesung habe ich auf der Basis von Grid Focus (Derek Punsalan) und einigen Elementen von Subtraction dieses neue Layout erstellt. Es kommt meiner Vorliebe fuer Minimalismus schon mal wesentlich naeher als das alte Template und soll als Basis fuer zukuenftige Versionen dienen.

Nachtrag zur Heimat

Im Mai war ich wieder da, ich kann's nicht lassen. Es war wieder ein Familienfest, das mich nach Erlangen führte, in meine Heimatstadt, wenn man so will. Hier bin ich aufgewachsen und habe die meiste Zeit meines Lebens verbracht, sechs Jahre war ich alt, als ich herkam, 28 als ich Erlangen verließ, ins ferne Fürth. Wenn man so lange nicht mehr hier war, dann macht sich ein wenig Nostalgie bemerkbar und man fängt an, die Schönheit der Stadt wahrzunehmen. Ein bisschen wie ein Tourist wandert man durch die Altstadt, die Hugenottenstadt, die sich geschäftig gibt an einem Samstag morgen. Die vielen Fahrräder fallen auf und die dazugehörigen Fahrradwege, von denen es hier so viele gibt. Die riesige Fußgängerzone, die sich endlos lang erstreckt, gesäumt vom mittelständischen Einzelhandel, dem es hier noch gut zu gehen scheint. Aber auch hier schon innerstädtische Malls, die die nationalen und internationalen Ketten beherbergen.

Unsere zweite Station ist Fürth. Die Innenstadt hat viel Charme, da der Großteil der Gebäude den Krieg überlebt hat, hier wurde wenig zerbombt, sogar die Wegweiser zu den Luftschutzräumen kann man noch vielenorts erkennen. Hier habe ich sechs Jahre lang gewohnt, ziemlich zentral. Jeden Tag bin ich zu Fuß in das Büro unserer kleinen Firma gelaufen, die Michl und ich hier vor zehn Jahren gegründet haben. Das war sehr angenehm, nur 8 Minuten zur Arbeit zu gehen und kein Verkehrsmittel zu benötigen. Hier, in der Maxstrasse hatten wir unser kleines braintransfer Office aufgemacht, mit Unterstützung von Udo und Sabine' GWA.

Nach einem Tag in der fränkischen Schweiz zeige ich Jamie dann noch das wunderschöne Nürnberg, mit der Vespa geht's hoch zur Burg und zu Fuß hinunter, über den Albrecht Dürer Platz, den Hauptmarkt und durch die Fußgängerzone, über die vielen kleinen Brücken, die die beiden Pegnitzufer miteinander verbinden. Ach ja, mein Nürnberg ist so schön, da kann ich meinen Studienkollegen verstehen, der hierher zurückgekehrt ist aus Zürich, weil die Noris für ihn der schönste Fleck der Welt ist.

Neben der fränkischen Metropolregion habe ich auch noch einen Abstecher nach Berlin gemacht. Obwohl ich hier nur selten bin, ist die Faszination jedes mal enorm. Berlin ist überwältigend, hier scheint man Geschichte auf jeden Schritt zu spüren, Altes und Neues lebt in einzigartiger Symbiose zusammen, so wie es eben nur in Berlin funktioniert. Kein Wunder, dass Berlin gerade in New York die angesagteste Stadt der Welt ist. Die einzige echte Alternative, in vielerlei Hinsicht. Vielleicht weil Berlin auch nicht schick ist und nicht nur mit Glanz und Glamour punktet, wie andere Metropole, sondern durch lebens- und liebenswerte Verkommenheit, das Abgefuckte, das ist letztlich das, was eine Stadt hip macht.

Auf dem Rückflug wählt der Pilot die Route über Long Island, man erkennt die großen Anwesen, die Pools und Golfplätze, den kilometerlangen Strand. Bei Coney Island zieht die Maschine nach links ab, um nach einer langen Kurve die Küstenlienie wieder zu überqueren und zur Landung anzusetzen. Beim Touchdown denke ich: "Schön wieder zuhause zu sein".

Auf ein Neues…

Der geneigte Leser hat es sicher bemerkt, der Autor hatte im Monat Dezember nicht die rechte Muse etwas zu Papier zu bringen. Warum und warum eigentlich "auf Papier" und warum spricht er jetzt in der dritten Person von sich selbst, fragt er sich obendrein (also der geneigt Leser, nicht der Autor)? Um es kurz zu fassen: der Dezember war ein arbeitsreicher Monat. Nicht nur hatten wir bei braintransfer, blank, mosseri (Arbeitstitel) alle Hände voll zu tun, der Dezember ist auch eine ergiebige Quelle für Freizeitstress. Jeder möchte, dass du mit ihm, ihr oder ihnen das Jahr ausklingen lässt, was sehr nett ist aber eben auch anstrengend. Und mitunter schlecht für die Leber und die schlanke Linie. Dann ist da noch das schlechte Gewissen, was einen ständig begleitet, dass man ja immer noch nicht alle Geschenke hat. Dieses Gefühl wird man dann meist auch erst am Tag vor Weihnachten los, dann stellt sich mit einem Schlag eine unglaubliche Ruhe ein und man denkt man könne das erste mal seit Wochen wieder richtig durchatmen.

Über die Feiertage war ich im sonnigen Süden, in Tennessee und Georgia und da bin ich auch irgendwie nie zum Schreiben gekommen. Aber jetzt in 2008 wird alles besser. Auch wenn ich sogenannte "gute Vorsätze" kategorisch ablehne, weil sie ja eh nie funktionieren, habe ich mir vorgenommen wieder mehr zu schreiben und hier zum Besten zu geben. 

In diesem Sinne: allen Lesern wünsche ich ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Neues Jahr, dass Träume wahr werden, nichts Schlimmes passiert und 2008 endlich das beste Jahr aller Zeiten wird. Prost!

Schnee, der auf Strassen fällt

Heute Nacht gab’s den ersten Schnee. Als ich morgens Milch holen ging, stapfte ich durch ergiebige zwei bis drei Zentimeter Neuschnee. Schon im Bett konnte man es erahnen: draußen erklang das dumpfe Schruppen vom Schieben der Schneeschaufeln, viel zu früh für meinen Geschmack. Jetzt ist es unabwendbar, die Zeit des Vespafahrens ist endgültig vorbei, die dicken Jacken können wieder ausgepackt werden, es darf wieder gefroren werden.

(M)eine Geschichte vom iPod

first gen iPod

Wer mich kennt, weiß, ich fange gerne von vorne an. Also, früher, ganz früher, da war der Walkman. Dann folgten andere unglaublich analoge Gerätschaften und schließlich kamen MP3 Player auf den Markt, ich hatte zum Beispiel einen in einem Handy eingebaut. Das Tolle war, man konnte seine Musik jetzt überall mit hin nehmen und die Dinger waren recht klein. Doof nur, dass einem 100 Lieder bald nicht mehr reichten aber Speicher teuer war. Da kam Apple an, im Oktober 2001 und brachte den iPod raus. Endlich, Speicher ohne Ende dachten wir. Als Marco, ein kühner First Mover (wenn es von Apple ist) den ersten iPod hatte, waren wir baff aber schmunzelten auch ein wenig und dachten, Mensch, 5 Gigabyte, so viel Platz braucht man nie.3rd gen iPod

Bald wurden Speicherkapazitäten immer grösser und irgendwann, bei einem USA Besuch im Sommer 2003 hat es mich dann auch erwischt und ich schlug zu: ein schöner weißer iPod der dritten Generation, 15 Gigabyte und alles wird gut. Das schöne Stück hat auch recht lange gehalten, aber als meine iTunes Bibliothek dann 20 Gigs erreichte, wollte ich auch mehr. So trug ich wieder rund 300 Dollar zu Apple und erstand einen Video iPod der fünften Generation mit 30 Gig Speicher. Jetzt konnte ich auch Videos gucken und Fotos, und Brick in Farbe spielen.

Video iPodBislang war es immer einfach sich zu entscheiden, denn so ein iPod Nano oder Shuffle war einfach zu klein, man musste einfach einen großen haben! Aber jetzt hat Apple dummerweise gleich 4 Produktlinien und dazu auch noch zwei echt interessante. Der iPod Classic ist quasi das, was man bislang unter dem iPod verstanden hat, nur nicht mehr in Weiß, dafür in Groß (was den Speicher angeht). Mit 160 Gigabyte kann kommt man wohl doch eine Weile.

iPod TouchDer andere – der iPod Touch – ist quasi ein iPhone ohne das Phone aber dafür mit Webbrowser und WiFi, so dass man überall wo es drahtloses Internet gibt schön surfen kann. Nachteil: die Dinger haben keine Festplatten und daher nur 8 bzw. 16 GB Speicher (wobei letzteres schon ok geht, wenn man sich ein wenig zusammenreißt). Naja, und für 100 Dollar mehr bekommt man dann eine Telefon dazu, auch nicht schlecht. Soll ich also auf das 16 GB iPhone warten? Vermutlich…

 

In der Heimat

Vor New York fühlte ich mich in Erlangen, Fürth und Nürnberg heimisch (in dieser Reihenfolge). Aber meine “echte” Heimat ist ein kleines Dorf zwischen Göttingen und Hannover (ok, stark vereinfacht), das auf den Namen Gillersheim hört und in dem ich meine ersten sechs Lebensjahre verbrachte. Nach dem Umzug nach Erlangen fuhr ich in meinen Ferien immer zu meiner Oma und freute mich immer sehr, wenn wir mit dem Auto den letzten Hügel überquerten und ich die ersten Häuser des Dorfes sah. KindheitshausManchmal fuhr ich auch entlang der Zonengrenze mit dem Zug nach Northeim und wurde dort abgeholt. Heute bin ich nicht mehr oft hier und so war es schön, anläßlich eines großen Familienfestes alle einmal wieder zu sehen. Es singt der ChorMeine Cousins hatte ich lange nicht gesehen, einen sogar 17 Jahre lang nicht. Wir hatten einiges an Catching-up zu erledigen und feierten feste im einzigen Wirtshaus des Ortes, das auch nur noch anlässlich von Feierlichkeiten öffnet. Es hat mich sehr gefreut, alle wieder zu sehen und komme gerne wieder, nächstes Jahr.

About me

Welcome to kreitz.de, a personal weblog edited by Olaf Kreitz since 2005. kreitz.de covers some of the notable things I come across in New York, online or elsewhere in the world, small and big adventures, my 5 cents on movies, music, art, food and stuff I like. More here.

On Flickr

Brot kuehltfirst breadBrotnoch im Lodgecast iron in the making

Topics

Archives