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	<title>kreitz.de &#187; Nürnberg</title>
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		<title>Grillfest</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 03:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Typisch Deutsch, so ein Grillfest im Hinterhof. Frauen und Männer sitzen an Biertischgarnituren und sinniere über Arbeit, Uni, das Leben im Allgemeinen und das andere Geschlecht im Speziellen. Dazu gibt&#8217;s das, was sie am besten können, die Deutschen: Bier und Bratwurst. Manchmal aufgelockert von so neumodischem Zeug wie Putenbrust in Chilimarinade, ist so ein Grillabend [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=71377" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"><param name="flashvars" value="intl_lang=en-us&#038;photo_secret=e40bbed3ff&#038;photo_id=3573226167"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=71377"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=71377" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="intl_lang=en-us&#038;photo_secret=e40bbed3ff&#038;photo_id=3573226167" height="300" width="400"></embed></object></p>
<p>Typisch Deutsch, so ein Grillfest im Hinterhof. Frauen und Männer sitzen an Biertischgarnituren und sinniere über Arbeit, Uni, das Leben im Allgemeinen und das andere Geschlecht im Speziellen. Dazu gibt&#8217;s das, was sie am besten können, die Deutschen: Bier und Bratwurst. Manchmal aufgelockert von so neumodischem Zeug wie Putenbrust in Chilimarinade, ist so ein Grillabend in Franken herrlich konservativ, im Sinne von &#8220;Das haben wir immer schon so g&#8217;macht&#8221;. Drei im Weckla sind halt durch nichts zu ersetzen. So geht er dahin, der Abend, das Championsleaguespiel auf dem Fernseher im Eck wird kaum wahrgenommen, die braunen Augen der Hunde blinzeln, schauen treudoof jeden an, wie die Männer der Runde. Sie wollen Wurst, die Hunde, nicht die Männer, die wollen meist etwas anderes, aber besser nicht mehr heute. Ach, schön ist so ein Grillabend, mit Freunden, in einem Hinterhof in Nürnberg im Mai.</p>
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		<title>Besucher</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 06:44:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als ich noch Besucher war in New York und kein Legal Alien, da kam ich immer im Sommer, oder in einer milden Übergangsjahreszeit. Meine letzten Besucher haben sich einen recht kalten Herbst ausgesucht, was uns nicht davon abgehalten hat, mit ihnen die Stadt zu erkunden. Das ist immer das tolle an Besuchern, man kommt selbst [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="die da by okreitz, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/okreitz/3124504612/"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3085/3124504612_4ccdc5b3d0_m.jpg" alt="die da" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Als ich noch Besucher war in New York und kein Legal Alien, da kam ich immer im Sommer, oder in einer milden Übergangsjahreszeit. Meine letzten Besucher haben sich einen recht kalten Herbst ausgesucht, was uns nicht davon abgehalten hat, mit ihnen die Stadt zu erkunden. Das ist immer das tolle an Besuchern, man kommt selbst auch viel rum beim <em>New York&#8217;s beste Ecken</em> zeigen und merkt dann wieder, wie schön das hier alles ist und warum man eigentlich hier her gekommen ist. Besonders nett ist es, wenn es Besucher gibt, die noch nie hier waren, dann kann man quasi nichts falsch machen, da gibt&#8217;s immer irgendwas Neues und Aufregendes.</p>
<p><a title="Besucher aus Bilbao by okreitz, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/okreitz/3073757673/"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3272/3073757673_526f946561_m.jpg" alt="Besucher aus Bilbao" width="240" height="180" /></a>Mit Goiatz und Bernd haben wir das Hardcore-Lauf-Programm durchgezogen: von Brooklyn Heights nach DUMBO, über die Brooklyn Bridge nach Manhattan, weiter nach Chinatown und die Bowery hoch nach SoHo und schließlich noch Time Square. Ja, da waren wir dann mal richtig platt am Abend.</p>
<p>Marco aus Nürnberg hatte mehr den Drang Land und Leute kennenzulernen, die Brücke nach Brooklyn hat er dann ohne uns gemacht. Dafür haben wir ihn mit auf jede Party geschleppt, die wir auftreiben konnten in einer guten Woche. Da waren ganz nette Sachen dabei, Jazzanova zum Beispiel.</p>
<p>Wichtig bei Besuchern ist natürlich immer, New York kulinarisch richtig zu positionieren. Hier gibt es alles, das heißt für uns meistens vor Allem alles Asiatische. So waren wir dann auch mit unseren Besuchern Koreanisches BBQ essen, beim Lieblingsjapaner, dem Geido, Malayisch, Dim Sum und so weiter, volle Breitseite eben. Klar, Burger hat&#8217;s auch mal gegeben, im Le Parker Meridien natürlich, wo sonst (das Florent hat ja zu).</p>
<p>Ja schade, dass sie alle wieder weg sind. Marco kommt ja hoffentlich bald öfter, im Auftrag des Lehrstuhls, das würde mich freuen. Wir mussten ja leider noch ein paar echt gute Restaurants auslassen, die wir unbedingt noch vorstellen wollen.</p>
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		<title>Nachtrag zur Heimat</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 14:46:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Mai war ich wieder da, ich kann&#39;s nicht lassen. Es war wieder ein Familienfest, das mich nach Erlangen f&#252;hrte, in meine Heimatstadt, wenn man so will. Hier bin ich aufgewachsen und habe die meiste Zeit meines Lebens verbracht, sechs Jahre war ich alt, als ich herkam, 28 als ich Erlangen verlie&#223;, ins ferne F&#252;rth. [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/okreitz/2552905231/" title="more on Flickr"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3056/2552905231_9f13a5a014_m.jpg" border="0" /></a>Im Mai war ich wieder da, ich kann&#39;s nicht lassen. Es war wieder ein Familienfest, das mich nach Erlangen f&uuml;hrte, in meine Heimatstadt, wenn man so will. Hier bin ich aufgewachsen und habe die meiste Zeit meines Lebens verbracht, sechs Jahre war ich alt, als ich herkam, 28 als ich Erlangen verlie&szlig;, ins ferne F&uuml;rth. Wenn man so lange nicht mehr hier war, dann macht sich ein wenig Nostalgie bemerkbar und man f&auml;ngt an, die Sch&ouml;nheit der Stadt wahrzunehmen. Ein bisschen wie ein Tourist wandert man durch die Altstadt, die Hugenottenstadt, die sich gesch&auml;ftig gibt an einem Samstag morgen. Die vielen Fahrr&auml;der fallen auf und die dazugeh&ouml;rigen Fahrradwege, von denen es hier so viele gibt. Die riesige Fu&szlig;g&auml;ngerzone, die sich endlos lang erstreckt, ges&auml;umt vom mittelst&auml;ndischen Einzelhandel, dem es hier noch gut zu gehen scheint. Aber auch hier schon innerst&auml;dtische Malls, die die nationalen und internationalen Ketten beherbergen.  </p>
<p> Unsere zweite Station ist F&uuml;rth. Die Innenstadt hat viel Charme, da der Gro&szlig;teil der Geb&auml;ude den Krieg &uuml;berlebt hat, hier wurde wenig zerbombt, sogar die Wegweiser zu den Luftschutzr&auml;umen kann man noch vielenorts erkennen. Hier habe ich sechs Jahre lang gewohnt, ziemlich zentral. Jeden Tag bin ich zu Fu&szlig; in das B&uuml;ro unserer kleinen Firma gelaufen, die Michl und ich hier vor zehn Jahren gegr&uuml;ndet haben. Das war sehr angenehm, nur 8 Minuten zur Arbeit zu gehen und kein Verkehrsmittel zu ben&ouml;tigen. Hier, in der Maxstrasse hatten wir unser kleines braintransfer Office aufgemacht, mit Unterst&uuml;tzung von Udo und Sabine&#39; GWA. </p>
<p> Nach einem Tag in der fr&auml;nkischen Schweiz zeige ich Jamie dann noch das wundersch&ouml;ne N&uuml;rnberg, mit der Vespa geht&#39;s hoch zur Burg und zu Fu&szlig; hinunter, &uuml;ber den Albrecht D&uuml;rer Platz, den Hauptmarkt und durch die Fu&szlig;g&auml;ngerzone, &uuml;ber die vielen kleinen Br&uuml;cken, die die beiden Pegnitzufer miteinander verbinden. Ach ja, mein N&uuml;rnberg ist so sch&ouml;n, da kann ich meinen Studienkollegen verstehen, der hierher zur&uuml;ckgekehrt ist aus Z&uuml;rich, weil die Noris f&uuml;r ihn der sch&ouml;nste Fleck der Welt ist.</p>
<p> Neben der fr&auml;nkischen Metropolregion habe ich auch noch einen Abstecher nach Berlin gemacht. Obwohl ich hier nur selten bin, ist die Faszination jedes mal enorm. Berlin ist &uuml;berw&auml;ltigend, hier scheint man Geschichte auf jeden Schritt zu sp&uuml;ren, Altes und Neues lebt in einzigartiger Symbiose zusammen, so wie es eben nur in Berlin funktioniert. Kein Wunder, dass Berlin gerade in New York die angesagteste Stadt der Welt ist. Die einzige echte Alternative, in vielerlei Hinsicht. Vielleicht weil Berlin auch nicht schick ist und nicht nur mit Glanz und Glamour punktet, wie andere Metropole, sondern durch lebens- und liebenswerte Verkommenheit, das Abgefuckte, das ist letztlich das, was eine Stadt hip macht.</p>
<p> Auf dem R&uuml;ckflug w&auml;hlt der Pilot die Route &uuml;ber Long Island, man erkennt die gro&szlig;en Anwesen, die Pools und Golfpl&auml;tze, den kilometerlangen Strand. Bei Coney Island zieht die Maschine nach links ab, um nach einer langen Kurve die K&uuml;stenlienie wieder zu &uuml;berqueren und zur Landung anzusetzen. Beim Touchdown denke ich: &quot;Sch&ouml;n wieder zuhause zu sein&quot;.</p>
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		<title>Wunderland</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 14:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dreimal die Hacken zusammenschlagen und dabei &#8220;There is no place like home&#8221; aufsprechen. So oder &#228;hnlich war es bei Alice im Wunderland, jedenfalls laut der Interpretation der Zucker Br&#252;der. Die Lehre war, dass es zuhause am schoensten ist und das Wunderland nicht existiert.&#160; Jedesmal, wenn ich die eine Heimat verlasse um die andere zu besuchen, [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span>Dreimal die Hacken zusammenschlagen und dabei &ldquo;There is no place like home&rdquo; aufsprechen. So oder &auml;hnlich war es bei Alice im Wunderland, jedenfalls laut der Interpretation der Zucker Br&uuml;der. Die Lehre war, dass es zuhause am schoensten ist und das Wunderland nicht existiert.</span><span>&nbsp; </span>Jedesmal, wenn ich die eine Heimat verlasse um die andere zu besuchen, muss ich daran denken, an das &bdquo;there is no place like home&ldquo; und jedesmal interpretiere ich das Gef&uuml;hl, dass dabei entsteht anders. Jetzt, nach zehnmonatiger Abstinenz sehe ich Deutschland vielleicht zum ersten mal wie ein Besucher, ein wenig wie Bill Bryson als er zur&uuml;ck an die Ostk&uuml;ste kehrte nach vielen Jahren in Europa. Nun m&ouml;chte ich mich literarisch nicht messen mit Herrn Bryson, sondern nur schildern, wie ich die Dinge sehe, vielleicht auch als Ged&auml;chnisst&uuml;tze<span> f&uuml;r mich selbst, um sp&auml;ter einmal nachvollziehen zu k&ouml;nnen, wann und wie ich ein Ausl&auml;nder geworden bin, a legal alien in New York.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Meine Reise beginnt in der West 3rd Street, die ich hinunterlaufe, vom Broadway hin&uuml;ber zur U-Bahnstation West 4th, quer durch das NYU Studentenviertel, vorbei am besten Falafelstand der Stadt, eine letzte St&auml;rkung noch vor dem Flug nehme ich zu mir. Der A Train nach Howard Beach ist voll mit Menschen aller Nationen, ein Gewirr von Sprachen und Hautfarben aller Schattierungen. Der A Train ist auch nicht der modernste, am ehesten erinnert er noch an Filme der 80er Jahre, als eine U-Bahnfahrt durch Brooklyn noch ein echtes Abenteuer war, no sleep til Brooklyn halt. Umso gr&ouml;sser ist der Kontrast, wenn man in Howard Beach ankommt und von einem der modernsten Bahnh&ouml;fen in Empfang genommen wird. Das kostet dann auch gleich $5 extra, soviel muss man zahlen um den kurzen Zubringerzug zum Flugterminal zu nutzen. Dort f&auml;llt mir noch eine amerikanische Eigenart auf: der Service ist immer freundlich, selten jedoch schnell. Die Dame am Deltaschalter braucht so auch eine halbe Stunde um mein Ticket auszudrucken, freundliche Kollegen kommen ihr zu Hilfe. Sie konnte die Fragen der Deltadialogmaske nicht beantworten. Die Zieladresse des Reisenden verlangt die Eingabe eines zweistelligen Buchstabenk&uuml;rzels f&uuml;r den &bdquo;State&ldquo;. Leer oder BY fuer Bayern funktionieren nicht, wir kommen also nicht weiter. Erst als jemand auf die Idee kommt einfach eine amerikanische Adresse zu nehmen klappt&lsquo;s. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Kurz vor dem Flug dr&auml;ngt sich mir noch ein Samual Adams auf, ein gro&szlig;es nach amerikanischem Mass, nicht nach bayrischem. $11 &auml;rmer gehe ich an Board und schlafe kurz nach dem Abendessen ein. Ein pl&ouml;tzlicher Sturzflug weckt mich auf, wir m&uuml;ssen zwischenlanden in Irland, scheinbar geht es einem Passagier extrem schlecht. Der Flieger ist in f&uuml;nf Minuten unten, schon kurz nach der Ansage sah ich die Bremsklappen ausfahren und wenige Minuten danach h&ouml;rte man das ausgefahrene Fahrwerk einrasten. Der Zwischenstopp zieht sich, hoffentlich geht es dem Patienten bald besser. Mein Bahnticket mit Zugbindung (der Schwabe in mir hatte mal wieder zugeschlagen) verliert gerade seine G&uuml;ltigkeit, da geht es weiter. Mit drei Stunden Versp&auml;tung kommen wir in Frankfurt an. Die Immigration ist hier unproblematisch, ausnahmsweise bin ich ja Inl&auml;nder mit g&uuml;ltigem Pass. Mir f&auml;llt auf, dass es keinen Schalter f&uuml;r deutsche Staatsb&uuml;rger gibt, nur EU oder Nicht-EU, so haben wir die Welt aufgeteilt. Ideal f&uuml;r uns Deutsche diese EU, da hat man was zum Identifizieren ohne sich mit der Scham des Nationalstolzes auseinandersetzen zu m&uuml;ssen. Ich bin stolz ein Europ&auml;er zu sein, kling doch gut. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die ersten Minuten in Deutschland. Irgendwie ist alles anders, ich empfinde es als ungewohnt, fast ein wenig fremd. Alles ist sehr sauber und aufger&auml;umt aber auch ein wenig trist hier. Na gut, der Frankfurter Flughafen ist ja auch kein Repr&auml;sentant deutscher Gem&uuml;tlichkeit, das ist klar. Bei meiner letzten Ankunft vor zehn Monaten fiel mir zuerst das Rauchen auf, aber das ist ja nun auch </span><span>pass&eacute;</span>. Am Gep&auml;ckband lausche ich den Gespr&auml;chen der Reisenden, die ihre Eindr&uuml;cke von Amerika verarbeiten. Da ist von Gastfamilien die Rede, ein M&auml;dchen erz&auml;hlt ihre h&auml;tte keinen Fernseher im Wohnzimmer gehabt. Da sind zwei &bdquo;like girls&ldquo;, die waren shoppen und voller Begeisterung von Malls und Victoria Secret. $600 Dollar haben sie ausgegeben, das meiste f&uuml;r Abercrombie &amp; Fitch. Die Gesch&auml;ftsleute, die neben mir im ICE Kaffee sitzen, sind irgendwie putzig. So weltm&auml;nnisch, am Telefon wird schon mal Englisch gesprochen, das macht was her.<span>&nbsp; </span>Daneben ein Tisch mit Japanern, sie sind besser angezogen. Mir f&auml;llt auf, dass ich nicht mehr wei&szlig;, wie man nach der Rechnung fragt. Mir liegt &bdquo;Der Scheck, bitte&ldquo; auf der Zunge, besinne mich dann aber doch noch eines Besseren. Schlie&szlig;lich steige ich ein in den ICE nach N&uuml;rnberg. Die Fahrt ist unglaublich ruhig, ganz anders wie in dem einzigen ICE, den das deutsche Konsortium in die USA verkauft hat, dem Acela, in dem es nur so rumpelt. Nein, der Zug hier ist klasse, ich kann in ruhe lesen und das hier in meinen Computer tippen. Pl&ouml;tzlich h&ouml;re ich jemanden zwei Reihen vor mir telefonieren. Er spricht fr&auml;nkisch und ist auf dem Weg nach Hause, nach N&uuml;rnberg. Ich muss l&auml;cheln und merke: das klingt nach Heimat.</p>
<p class="MsoNormal"><span>To be continued&#8230;</span></p>
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		<title>Deutschland im Juni</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 11:35:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 1: Ich bin auf Heimaturlaub. Zwei Wochen lang lebe und arbeite ich wieder in Nürnberg. Heute Morgen komme ich an in Frankfurt, Flughafen. Wenige Minuten nach der Ankunft ist man schon am Fernreisebahnhof und ab geht&#8217;s im ICE vom Main an die Pegnitz. Auf dem Weg passiere ich Fürth, direkt hier, 300 Meter die [...]
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		<title>Gesucht &#8211; Wanted</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2007 16:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fl&#252;chtige, Benjamin Z., ca. Mitte bis Ende 20, ist am Dienstagvormittag aus seiner Zelle in Gostenhof/ N&#252;rnberg ausgebrochen. Zeugen haben beobachtet, wie er ein Flugzeug am N&#252;rnberger Flughafen bestiegen hat. Die letzte bekannte Aufnahme (Abbildung hier) stammt von einer &#220;berwachungskamera der New Yorker Verkehrsbetriebe (MTA) in Brooklyn. Z. wurde in der Vergangenheit im Kreise [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/82331451@N00/415575563/" title="more on Flickr"><img class="alignright" src="http://farm1.static.flickr.com/166/415575563_79d65b7c5b_m.jpg" border="0" /></a>Der Fl&uuml;chtige, Benjamin Z., ca. Mitte bis Ende 20, ist am Dienstagvormittag aus seiner Zelle in Gostenhof/ N&uuml;rnberg ausgebrochen. Zeugen haben beobachtet, wie er ein Flugzeug am N&uuml;rnberger Flughafen bestiegen hat. Die letzte bekannte Aufnahme (Abbildung hier) stammt von einer &Uuml;berwachungskamera der New Yorker Verkehrsbetriebe (MTA) in Brooklyn. Z. wurde in der Vergangenheit im Kreise der konspirativen Treffen der Kommune 2 gesichtet und es wird angenommen, dass er mit dem ebenfalls fl&uuml;chtigen Olaf K. kollaboriert. Herr Z. tr&auml;gt einen schwarzen Kapuzenpullover, eine natogr&uuml;ne Jacke, Jeans und schwarze Turnschuhe der Marke Adidas.  F&uuml;r sachdienliche Hinweise, die zu seiner Verhaftung f&uuml;hren, hat das Landeskriminalamt eine Belohnung von &euro;12 ausgesetzt. Interpol ist bereit alarmiert. Vorsicht, der Gebrauch von Schusswaffen ist nicht ausgeschlossen.</p>
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		<title>Home is where the heart is&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 17:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo auch immer mein Herz grad f&#252;r schl&#228;gt, ich komm jetzt erstmal nach N&#252;rnberg &#252;ber die Feiertage und hoffe Euch alle zu sehen. Wie immer: deutsches Handy ist ab Samstag morgen (23.12.) auf Empfang und ich auf dem Weg nach Erlangen und N&#252;rnberg. Keine Arbeit, viel Zeit und bis 7. Januar in Europa. Ich liebe [...]
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		<title>Drei Wochen im Herbst</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Nov 2006 17:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war sch&#246;n bei Euch in Europa. Es war sch&#246;n in N&#252;rnberg zu sein und in Wien. Es war sch&#246;n in meiner WG, komat&#246;se N&#228;chte in der Kommune 1 in Rosenau. Es war sch&#246;n mit Euch, daheim. Es war sch&#246;n Euch zu sehen, bei Euch zuhause, in der Regina und im Willich, im Thai Food, [...]
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<p>Es war sch&ouml;n bei Euch in Europa. Es war sch&ouml;n in N&uuml;rnberg zu sein und in Wien. Es war sch&ouml;n in meiner WG, komat&ouml;se N&auml;chte in der Kommune 1 in Rosenau. Es war sch&ouml;n mit Euch, daheim. Es war sch&ouml;n Euch zu sehen, bei Euch zuhause, in der Regina und im Willich, im Thai Food, im Stereo und &uuml;berhaupt &uuml;berall. Es war sch&ouml;n, jemanden zu treffen den man schon lange kannte um all das herauszufinden, was man noch nicht kennen konnte. Es war sch&ouml;n, jedes Mal, jedes Wochenende und jeder Tag, jede Nacht.&nbsp;  </p>
<p>Viel zu sch&ouml;n eigentlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Homeland</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 17:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r drei Wochen bin ich in meiner Zweitwahlheimat N&#252;rnberg, die zweitsch&#246;nste Stadt der Welt. Kein Heimaturlaub, sondern Dienstreise, wenn man so will. Drei Wochen besch&#228;ftige ich mich mit spannenden Projekten in meiner alten und irgendwie immernoch Firma, der braintransfer AG. Drei Wochen Freunde treffen und N&#252;rnbergs Nachtleben einer intensiven Tauglichkeitspr&#252;fung unterziehen, drei Wochen Euros statt [...]
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