Das beste japanische Gericht im besten japanischen Restaurant der besten Stadt der Welt zusichgenommen, ist ja wohl nicht mehr zu übertreffen. Darum schreib' ich heute drüber. Nabeyaki Udon heißt das Gericht, eine Art Suppe mit viel drinn', Udon Nudeln logischerweise, Kohl, Brokkoli, Möhren, Lauch, Pilze, Huhn, ein Schrimp Tempura, Fishcake, und dies und das, manchmal mehr und manchmal weniger von dem einen oder anderen.
Wir sind schon die ganze Stadt abgefahren um die perfekte Nabeyaki Udon zu finden dabei hatten wir sie schon längst entdeckt gehabt. Im Geido, auf der Flatbush, dem ohnehin besten Japaner der Stadt, da ist sie am besten. Vor Allem die Brühe hier schmeckt unvergleichlich, der Champagner der Suppenbrühen quasi. Wer den weiten Weg nach Prospect Heights nicht scheut wird darüber hinaus mit allerlei fantastischen Vorspeisen belohnt und kommt auch beim Sushi auf seine Kosten.
Das elfköpfige Team, allesamt Japaner (mit Ausnahme des obligatorischen Lateinamerikaners, der in keiner Küche New Yorks fehlen darf), sind auf's Äußerste um das leibliche Wohl der Gäste bemüht und der Service ist en par mit dem Rest. Alles in extrem entspannter Atmosphäre, zu relativ entspannten Preisen. Also, two-thumbs-up und Vier Sterne!
Das Wetter war einfach zu gut und so versammelten wir uns im ganz kleinen Kreis und warfen ein paar Hummerkrabben auf den Grill. Und ein paar Burger, die wir mit Gurken, Tomaten, gegrillten Zwiebeln, Swiss Cheese und Soßen verfeinerten. Das Ganze auf getoastetem Muffin serviert, bestens! Dazu ein Corona – was für ein Nachmittag.
It took me a while to figure this out and I had to cook a couple but now I guess it's pretty good. Give it a try and let me know what you would add or leave out:
What you need (serves a bunch of people):
- 1 green bell pepper
- 1 large onion
- 2 cloves of garlic
- 1 cup of red win (or more)
- 2 cans (a 16 ounce) of peeled tomatoes
- 1 small can tomato paste
- 2 lb ground beef (lean)
- 3 str of bacon (turkey bacon recommended)
- 1 can of kidney beans
- 1 can of sweet corn
- 2 tsp of paprika
- 2 tsp chili powder or 1 small chili
- 2 tsp dried basil
- 2 tsp dried oregano
- 2 tsp cumin
- 1tsp freshly ground coriander
- 1 cup fresh cilantro
- little bit of oil, salt, pepper to taste
- serve with baguette
How you do it:
- Pour a little bit of oil into a tall pot (I use a coated one)
- Fry the bacon, put aside
- Fry ground beef until well done, season with salt pepper and a bit cumin, put aside
- Use oil/ bacon/ meat sauce to fry onion, put on low heat, wait until golden
- Add garlic and green pepper, let cook on low heat for 5 min
- Add all spices, stir a couple of times and add red wine when mass gets too dry
- Add content of all cans (keep half of tomato paste for later)
- Cut bacon in little pieces and add together with meat and finely chopped cilantro
- Season with salt and pepper to taste, add more chili powder or fresh chili pepper to taste
- To thicken, add tomato paste, to make more liquid add red wine
- Let cook for at least an hour
This is a great for parties as you can warm it up often and it only tastes better over time. Serve with baguette or toast. Goes with red wine (same as you used for the chili) and beer.
An Guatn, Mahlzeit, bon appetite!
[inspic=7,left,http://www.parkermeridien.com/eat4.php,0] Im Le Parker Meridien, einem Hotel der oberen Mittelklasse (was in NYC $300 pro Nacht und mehr bedeutet), findet man eine Perle New Yorker Gastronomie, ein Unikat, das man gerade hier am wenigsten vermuten würde. Der Burger Joint ohne Namen, hinter einem übergroßen Samtvorhang in der Lobby des Hotels versteckt, sieht aus wie ein kleiner Dinner, mit Essnischen und einem Burgergrill, eher low-key, etwas angealtert, mit Fotos und Autogrammen berühmter Menschen, die hier einmal gegessen haben. Es gibt nur Hamburger, Cheeseburger und Fritten. Die Sandwiches gehören zu den besten Burgern in New York, die Pommes Frites sind knusprig und lecker. Man muss schnell bestellen, wissen was man will und bar bezahlen, da sind sie hier ein wenig streng, vor allem, wenn's voll ist. Am gestrigen Montag war es allerdings relativ leer und so konnten wir fast den ganzen Abend verweilen und das feiste Mal mit einem Pitscher Sam Adam's hinunter spülen.
Dankeschön, danke das Thanksgiving vorbei ist! Nein, ist natürlich nicht so gemeint – alles war ganz toll, alle hatten ganz viel Spaß. Wir hatten einen riesigen Truthahn, 18 stolze Pfunde hat er auf die Waage gebracht. Wir hatten eine lecker Füllung im Vogel, und leckere Beilagen: grünen Kohl, Rosenkohl, grüne Bohnen, Kartoffelpüree, Soße, vom Bratsud gemacht und mit Rotwein verfeinert, Suesskartoffeln mit Pekannüssen bestreut, lecker, lecker, lecker. Dann gab’s Nachtische: Kuchen und Eis. Dazu viel Wein, Bier, oder Gin. Die nettesten Gäste der Welt waren da und sind 10 Stunden geblieben, ich bin eingeschlafen, also – alles war vom Feinsten.
Wenn da nicht die Nachwehen wären. Bei so einem 18-pfünder bleibt das eine oder andere Pfund schon mal übrig und dann, man will ja nichts wegschmeißen, heißt es: jeden Tag Truthahn mit Soße. Ich muss zugeben, lange hab ich’s auch nicht ausgehalten und ab heute werde ich das Resteessen wohl aufgeben. Oder vielleicht noch eine Portion? Dann reicht’s aber bis nächstes Jahr…
Wer's nicht im Kopf hat, hat's in den Beinen, oder so ähnlich, lehrt uns eine deutsche Binsenweisheit. Darum eben, weil ich gerne mal was vergesse, schau' ich lieber vor dem Kochen noch mal nach, vor Allem, weil man in NY manchmal ganz schön lange unterwegs ist, wenn man noch was Bestimmtes braucht. Die wichtigsten Rezepte habe ich in meinem Google Notebook immer parat, aber oft geht die Suche dann los, wenn man es eilig hat. Jetzt habe ich zwei nette Webseiten gefunden, die nicht nur aberhunderte von Rezepten bereit halten (OpenSourceFood.com) sondern auch noch auf Knopfdruck Einkaufslisten erstellen (allrecipies.com). Sehr praktisch!