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Neulich in der Apothéke

ApothequeNeulich waren Freunde da, aus der ganzen Welt, vornehmlich der Schweiz und Nürnberg. Da mussten wir natürlich was Besonderes machen und waren zum Abschluss eines tollen Tages in der Apothéke, einer neuen Cocktail Bar in Chinatown. In der verwinkeltsten Ecke, in der Doyer Street, ganz im Eck findet man die Bar, wenn man weiss, wonach man suchen muss. Spät nachts und am Wochenende, wenn die Bar voll ist, hat man es etwas leichter, denn der Türsteher verrät, dass sich hinter der Tür mehr verbergen muss. Wir kommen früh, um 7.00 Uhr schon, da ist noch nicht viel los. Betritt man den Raum, gibt er sich innen genauso dunkel wie er es aussen vermuten lässt. Lediglich die Bar am Ende erstrahlt in einem goldgelben Licht, in dem hintergrundbeleuchtetem Regal stehen dutzende von Glasflaschen, wie man sie aus dem Chemieunterricht kennt. An der Theke tummeln sich mittlerweile einige Frühtrinker, manche, so scheint es haben sich schon durch das halbe Periodensystem getrunken. Der Apothekerstil zieht sich durch: die Mixer tragen lange weisse Roben, sie giessen aus verschiedenen Flaschen Mixturen zusammen, in Bechergläser, die sie dann anzünden und brennend auf wiederum andere Glasbehältnisse verteilen. Interessant anzuschauen, auch sehr lecker, allerdings kostet das Spektakel $15 pro Signature Drink, die Menge standesgemäss eher homöopathisch. Trotzdem mal ein Ausflug nach Chinatown wert, vielleicht für ein Date?

Über den Dächern von New York

Es ist Samstag Abend in der Stadt. Die Party People von New York machen sich langsam fertig die Nacht zu erobern. Ich nähere mich der 230 Fifth Avenue. Vor mir eine Gruppe junger Männer, die am Türsteher scheitern: sie haben dummerweise T-Shirts an. Ha, mein Poloshirt verschafft mir Zugang zum Club, der ähnlich exklusiv wie die im Meatpacking Distrikt, jedoch als Rooftop Variante Gäste in zwei Klassen unterteilt: die mit “Table” und die ohne. Wir haben einen Table, Volker hat ihn reserviert anlässlich Alex’ Farewell und üppig ausgestattet hat er ihn auch. Eine kleine Gruppe von Freunden versammelt sich im Laufe des Abends auf unserem Bereich der Terrasse und wir feiern fröhlich mit Champagner und Wodka. Bei einem 15-minütigen Spaziergang erfasse ich die Größe des Etablissements: bestimmt 300 – 400 Menschen befinden sich auf der Dachterrasse und im Stockwerk darunter, wo weitere Bars die Durstigen versorgen. Wer früh kommt ist hier klar im Vorteil, wird mir auch bewusst als ich um ca. 12 Uhr gehe (hab noch Jetlag): die Schlange vor dem 230-Fifth ist locker einen Block lang.

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Welcome to kreitz.de, a personal weblog edited by Olaf Kreitz since 2005. kreitz.de covers some of the notable things I come across in New York, online or elsewhere in the world, small and big adventures, my 5 cents on movies, music, art, food and stuff I like. More here.

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