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	<title>kreitz.de &#187; Business Model</title>
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		<title>Letzte Woche im Westen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 04:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist der Start meiner neuen Rubrik &#8220;Letzte Woche im Westen&#8221;. Mit Daily Dose hatte ich mal ähnliches versucht, ist aber nicht gelungen. Weil aber jetzt mehr Zeit mit der Analyse von Social Media und Apps verbringe, dachte ich, ich kann mal wieder eine regelmäßige Rubrik vesuchen. Der Experte bemerkt zugleich, dass ich die angestrebte [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das ist der Start meiner neuen Rubrik &#8220;Letzte Woche im Westen&#8221;. Mit Daily Dose hatte ich mal ähnliches versucht, ist aber nicht gelungen. Weil aber jetzt mehr Zeit mit der Analyse von Social Media und Apps verbringe, dachte ich, ich kann mal wieder eine regelmäßige Rubrik vesuchen. Der Experte bemerkt zugleich, dass ich die angestrebte Frequenz drastisch reduziert habe, von täglich zu wöchentlich. Mal sehen, ob das klappt. Aber nun, ohne weitere Umschweife, geht&#8217;s los.<br />
&#8211;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Süd bei Südwest (SXSW)</strong></p>
<p><a href="http://sxsw.com"><img class="alignright size-medium wp-image-782" title="sxsw" src="http://www.kreitz.de/wp-content/uploads/2011/03/sxsw1-300x48.jpg" alt="" width="300" height="48" /></a>Das erste große Thema <del>letzte</del> vorvorletzte Woche war das <a title="weblink: SXSW festival" href="http://sxsw.com/">South By Southwest</a> Festival. Ursprünglich 1987 als Filmfestival gegründet ist es mittlerweile zu einem der wichtigsten Ereignisse für Onlinekultur geworden. Vor Allem junge Startups zieht es hierher, um Buzz zu generieren, Investoren zu finden oder das nächste Twitter zu werden. Letzterer wurden durch das SXSW gerühmt: 2007 nutzten SXSW Besucher Twitter um sich gegenseitig über Parties und Events rund um das Festival zu informieren. Das funktionierte so gut, dass sich die Benutzerzahlen täglich vervielfachten. Die Twitter User blieben und vermehrten sich fleissig weiter, ein bis heute anhaltender Trend (zu Zeit werden täglich ca. 140 Millionen Tweets versendet und 460 Tausend neue Benutzer melden sich an). Dieses Jahr scheint es noch nicht den Superüberflieger zu geben. Viel scheint sich um QR Codes zu drehen, und Soziale Netzwerke mit enger gefassten Nutzerkreis. Aber man muss noch ein paar Tage warten, bis sich absehen lässt, was kleben bleibt. Wir melden uns wieder.<br />
&#8211;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das iPad 2<a href="http://www.kreitz.de/wp-content/uploads/2011/03/ipad2_hero2_20110302.png"><img class="alignright size-medium wp-image-795" title="ipad2_hero2_20110302" src="http://www.kreitz.de/wp-content/uploads/2011/03/ipad2_hero2_20110302-300x109.png" alt="" width="300" height="109" /></a></strong></p>
<p>Mittlerweile das zweite große Ereignis für Apple im Jahresverlauf ist der Launch des jeweils neusten iPads. Die eingefleischten Fans sitzen seit Wochen in den Startlöchern, es wird seit Monaten gemutmaßt über neue Details und Features. Vermeintliche Fotos finden sich auf den einschlägigen Gadget Blogs. Dann endlich, Anfang März, ließ der kranke Steve Jobs die Katze persönlich aus dem Sack, sehr charismatisch, wie immer. Das Ergebnis: das neue iPad setzt die Messlatte für die immer noch in den Kinderschuhen steckende Konkurrenz wieder ein Stückchen höher. Das iPad 2 ist dünner, schneller und hat neue Features bekommen, wie zum Beispiel zwei Kameras. Natürlich waren die Kritiker sofort zur Stelle und haben angemerkt, dass es immer noch keinen SD Slot gäbe, keine größeren Festplatten und das neue iOS immer noch keine Widgets hätte. Stimmt auch alles, aber das wird den Erfolg kaum bremsen, am Ende des Tages braucht man das alles nämlich nicht oder nur wenige und dann nur selten. Übrigends: ich war ein ganz großer Skeptiker als die erste Generation gelauncht wurde. Nachdem wir dann ein Gerät für&#8217;s Büro gekauft hatten, nahm ich das iPad öfter mal mit nach Hause und hab schnell festgestellt, dass ich meinen Computer eigentlich gar nicht mehr brauche. Das Meiste ließ sich plötzlich ganz gut per iPad erledigen. Hauptsächlich weil Apps einfach besser durchdachte User Interfaces bieten als ihre Web Pendants. Surfen und Mediakonsum ist einfach perfekt auf dem Tablet. Jetzt, nach ein paar Wochen im Verkauf lässt sich sagen, dass das iPad 2 wieder weg geht wie geschnitten Brot. Ich selbst bin seit 3 Wochen dabei, bei der Jagd. Am ersten Wochenende (an dem laut Reuters ca. 1 Millionen Geräte verkauft wurden) war ich nachts um 1:30 Uhr im Apple Store auf der 5th Avenue. All iPads ausverkauft, nur noch die 3G Variante für das Verizon Netz waren vorhanden (was sogar gar nicht schlecht wäre, würde LTE unterstützt werden, Verizons 4G Netz). Auch die folgenden Tage hatte ich weniger Glück. Einmal habe ich morgends um 8:00 Uhr an der Upper West Side angerufen. Die nette Dame am Telefon meinte nur, dass es eine neue Lieferung gäbe, aber sie wüsste nicht wie viele Geräte darunter wären. Um 9:00 machte der Laden auf und ich könne mich gerne draußen anstellen, die Schlange wäre  allerdings schon 2 Blocks lang. Was? Wie bitte? Eine Stunde vor Ladenöffnung, 5 oder 6 Tage nach Verkaufsstart um 8:00 Uhr morgends stehen schon Hunderte von Menschen an um ein iPad zu ergattern? Eindeutig zu viel für mich, ich glaub ich muss dann doch in den sauren Apfel beissen und das Teil online erwerben, mit 4 Wochen Lieferzeit, versteht sich. Mehr dazu in Kürze.</p>
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		<title>Reichtum, Erfolg und Moral im Internet: die Samwers</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 06:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Damals war das schon etwas Besonderes, als ich einen der Samwer Brüder traf, auf einer richtigen Dotcom 1.0 Party. Gefeiert wurde der Launch von Zooplus.de, und einer der Gründer, mit denen ich nicht dick aber wenigstens etwas befreundet war, stellte mich vor. Zu mehr als einem kurzen Zuprosten kam es auch nicht, ich bin mir [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreitz.de/wp-content/uploads/2011/02/samwers.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-761" title="samwers" src="http://www.kreitz.de/wp-content/uploads/2011/02/samwers-300x126.jpg" alt="" width="300" height="126" /></a>Damals war das schon etwas Besonderes, als ich einen der Samwer Brüder traf, auf einer richtigen Dotcom 1.0 Party. Gefeiert wurde der Launch von <a title="externer Link zu zooplus.de" href="http://www.zooplus.de" target="_blank">Zooplus.de</a>, und einer der Gründer, mit denen ich nicht dick aber wenigstens etwas befreundet war, stellte mich vor. Zu mehr als einem kurzen Zuprosten kam es auch nicht, ich bin mir sicher er hat meinen Namen genauso vergessen, wie ich den seinen (ich glaube, der in der Mitte war&#8217;s). Dennoch waren die Samwers damals wie heute vielen ein Vorbild. Sie haben den Dotcom Boom in Deutschland quasi erfunden, mit ihrem spektakulären eBay Klon, den sie in wenigen Wochen zusammengeschustert und flugs mal an eBay verkauft hatten. Soweit muss man auch wirklich sagen, Hut ab, das geht ja gut ab.</p>
<p>Als nächstes haben sie sich dann Mobile Commerce vorgenommen, das angesagteste Thema, das es damals gab, für Start-Ups und überhaupt. Da haben sie dann Jamba gegründet, eine Firma, die mobile Inhalte vermarkten sollte. Das klingt ja auch gar nicht schlecht, hat aber nur bedingt funktioniert. Weil es mit aufrichtigen Methoden einfach nicht richtig lief, haben sich die Drei was Tolles ausgedacht, etwas, was schon in der richtigen Welt gut funktionierte und was für seine moralisch einwandfreien Vertriebsmethoden weithin geschätzt wurde: ein Abonnement System. Handybenutzer sollten nicht einfach Klingeltöne und Hintergrundbilder kaufen, nein, sie sollten sie abonnieren und jeden Monat 2 oder 3 davon runterladen dürfen. An sich auch nicht doof oder verwerflich, aber in der Praxis, sah das dann so aus: zehntausende von Teenagern sahen ausschließlich Jamba Werbung zwischen den Video Clips auf MTV oder Viva, die fanden dann den Klingelton mit dem lustigen Frosch ganz toll, wollten den haben und schickten &#8220;Frosch1&#8243; an 555-1234. Leider bekamen sie dann nicht den Frosch sondern ein Abo, das ihnen ermöglichte, jeden Monat 3 Frösche runterzuladen. Das machten die meisten aber gar nicht, sondern sie vergaßen das total. Dennoch zogen D1, D2, E-Plus oder Viag fleißig die Kohle ab, am Ende des Monats. Manchmal hatten die Kids auch kein Geld, das Guthaben war alle. Wenn sie dann das nächste Mal wieder Geld vom Opa bekommen hatten und alles in eine 25 Euro Prepaid Karte investierten, war die Überraschung groß, wenn vom 25 Euro Guthaben nichts außer Miese ankam. Da die meisten Prepaid Konten aber keinen Einzelgesprächsnachweis aktiviert hatten (oder viele junge Kunden vielleicht auch einfach zu verpeilt waren), blieb das Verschwinden von Guthaben für die Meisten ein Rätsel und der einzige Ausweg war eine neue Karte mit neuer Nummer.</p>
<p>Ohne das überbewerten zu wollen, bestimmt war alles einigermaßen legal, muss man einfach sagen, dass Jamba zusammen mit den Mobilfunkbetreibern ein Riesengeschäft auf dem Rücken von Millionen von begrenzt geschäftsfähigen jungen Menschen gemacht hat. Das Geld aus dem Verkauf Jambas an die News Corp (via VeriSign), immerhin $273 Millionen, steckt jetzt wieder in neuen Projekten, die damit allesamt mit &#8220;dreckigem Geld&#8221; finanziert sind.</p>
<p>Schade eigentlich, denn der derzeitige Erfolg der Samwers zeigt, dass sie es ja eigentlich drauf haben und es auch bestimmt mit weniger fragwürdigen Methoden zu ähnlichem Erfolg gebracht hätten. Gerade erst haben sie ein Facebook Investment abgestoßen (angeblich mit 300% Gewinn) und die Mee-Toos, Importe von Übersee, verkaufen sich stets wie geschnitten Brot. Aber wegen Jamba schwindet mein Respekt vor den Jungs deutlich. Vielleicht sollten sie einen Fond gründen, für mobilfunkgeschädigte Jugendliche, oder uns alle, die noch heute Albträume haben, vom singenden Frosch.</p>
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		<title>STACKD unterstützen macht Spaß</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 05:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Behaupte ich jetzt einfach mal. Was ist STACKD, fragt ihr euch? STACKD ist ein kleines Projekt, das meine Kollegen und ich von SUPERMETRIC letztes Jahr aus dem Boden gestammpft haben. Seither berichteten einige schlaue Leute darüber, auf diversen Blogs, und so haben wir gelernt, dass STACKD ein hyperlokales Netzwerk ist. Ursprünglich war die Idee, eine [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Behaupte ich jetzt einfach mal. Was ist <a title="STACKD website" href="http://stackd.biz" target="_blank">STACKD</a>, fragt ihr euch?</p>
<p>STACKD ist ein kleines Projekt, das meine Kollegen und ich von <a title="SUPERMETRIC website" href="http://supermetric.com" target="_blank">SUPERMETRIC</a> letztes Jahr aus dem Boden gestammpft haben. Seither berichteten einige schlaue Leute darüber, auf diversen Blogs, und so haben wir gelernt, dass STACKD ein hyperlokales Netzwerk ist. Ursprünglich war die Idee, eine Plattform zu schaffen, die die Kommunikation innerhalb von Bürogebäuden ermöglicht. Wir waren selbst erst in ein 20-stöckiges Bürogebäude gezogen und fühlten irgendwie, dass man mehr mit anderen im Haus ins Gespräch kommen sollte &#8211; geschäftlich oder auf ein Bier. So haben wir STACKD ins Leben gerufen, eine Online-Plattform, die hilft, Menschen die im gleichen Gebäude arbeiten zusammenzubringen.</p>
<p>Neulich haben wir uns bei <a href="http://www.refresheverything.com/stackd" target="_blank">Pepsi Refresh Everything</a> beworben, einer Initiative, bei der Pepsi monatlich 1,3 Millionen Dollar in Projekte verschiedener Kategorien investiert. Wir haben uns im Themengebiet &#8220;Neighborhood&#8221; plaziert, für ein Preisgeld von $50.000 Dollar, das die Top 10 jeder Kategorie bekommen. Seit heute 18 Uhr sind wir live und kreitz.de bittet alle Leser für STACKD abzustimmen und uns zu unterstützen, über das Widget hier unten. Schon mal vielen Dank, und wer Fragen hat oder andere Anregungen loswerden will, einfach hier einen Kommentar hinterlassen.<br />
<iframe src="http://www.refresheverything.com/widget/?i=0486e2fa-60b9-102d-919b-0019b9b9e205&#038;tc=ff6b1a&#038;w=300&#038;mc=000&#038;mt=..." width="300" height="255" scrolling='no' frameborder='0'></iframe></p>
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		<title>Raus aus der Rezession: Tipps für Unternehmer</title>
		<link>http://www.kreitz.de/2009/03/15/raus-aus-der-rezession-tipps-fur-unternehmer/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 04:36:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Alleine das Gerücht, man habe gehört jemand hätte gelesen, dass das Wort mit R am Anfang offiziell abgedruckt worden sei, löste letztes Jahr noch akuten Angstschweiss aus. Kaum traute man sich das R-Wort zu sagen, war das D-Wort schon in aller Munde. Im abschwungverwöhnten Deutschland hatte das anfangs wenig für Verunsicherung gesorgt, nach dem Kauf [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Alleine das Gerücht, man habe gehört jemand hätte gelesen, dass das Wort mit R am Anfang offiziell abgedruckt worden sei, löste letztes Jahr noch akuten Angstschweiss aus. Kaum traute man sich das R-Wort zu sagen, war das D-Wort schon in aller Munde. Im abschwungverwöhnten Deutschland hatte das anfangs wenig für Verunsicherung gesorgt, nach dem Kauf eines Schwellenlandes macht uns nichts mehr Angst, so der Tenor. Hierzulande: Panik!!! Aber Obama wird&#8217;s schon richten, haben alle gedacht, oder wenigstens gehofft. Dann die Vereidigung und die Börse gab noch mal nach, wie es so schön heißt, so ein Mist, wird wohl doch nicht so leicht, das Ganze, das wurde klar.</p>
<p>Als Kleinunternehmer muss man da praktisch denken, auf Obama warten macht offensichtlich keinen Sinn, und die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Problem anderweitig schnell von selber löst ist etwa so wahrscheinlich wie Weltfrieden oder Westpreussen als 17tes Bundesland. Aber, wie man sieht, liegt Gutes und Böses oft nah beieinander und irgendwie muss man doch aus dem Desaster was machen können, wenn auch nicht die Riesensause, aber wenigstens nicht total vor die Hunde gehen. Also, habe ich sie gesucht, die besten Tricks und Tipps raus aus der Rezession und rein in den Profit.</p>
<p>Fangen wir mal von vorne an, nicht bei Adam (Smith) aber ähnlich, bei John M. Keynes. Der Brite hat den Zusammenhang zwischen Zins und Beschäftigung erfunden und damit uns Betriebswirtschaftsstudenten viel Freude bereitet, denn wir mussten das nicht nur lernen sondern auch noch herleiten, mathematisch versteht sich. Was wir daraus lernen können ist jedenfalls, dass es, abhängig vom allgemeinen Zinssatz, mehr oder weniger lohnenswert ist entweder in Arbeit oder in Kapital zu investieren. Zinsen sind jetzt niedrig, also lohnt es sich nicht Geld anzulegen, man soll es in die Produktion von Konsumgütern investieren. Das mehrt das Gesamtvermögen und am Ende steigen die Zinsen wieder, worauf sich die Investitionen abermals verschieben und der Kreislauf sich schließt. Was lernen wir daraus? Wenn wir alle fleißig weiter Geld ausgeben wird alles schnell wieder gut. Das Problem: wir haben Angst vor ungewisser Zukunft und sparen lieber, den Konsum soll besser wer anders ankurbeln. Wir müssen also nach etwas konkreteren Methoden Ausschau halten.</p>
<p>Schauen wir uns einmal an, was der Konsument jetzt macht, jetzt wo er den Gürtel enger schnallen muss. Er bleibt öfter zuhause, geht weniger aus, wenn dann um Freunde zu treffen und einen drauf zu machen, er kommuniziert mehr und wählt Produkte sorgfältiger aus, achtet auf Qualität (muss jetzt lange halten) und zieht das Multizweck-Alleskönner Teil dem Nischenprodukt vor.  <a title="HB on Recession" href="http://discussionleader.hbsp.com/quelch/2008/09/how_to_market_in_a_recession.html">Harvard Business Magazine</a> sagt, dass die Unternehmen, deren Businessmodell ohnehin schon auf Effizienz basieren die besten Chancen haben (Walmart oder Aldi). Das mittlere Qualitäts- und Preissegment hat es am schwersten, da sich die Mittelklasse eher nach unten orientiert, sich aber beim Kaufverhalten der Oberklasse am wenigsten ändert. Was bedeutet das konkret? Produkte und Dienstleistungen, die dem Kunden bei seinem <a title="Cocooning on Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cocooning">Cocooning</a> unterstützen, gehen jetzt gut. Außerhalb der eigenen vier Wänden wird der Cent zweimal umgedreht, aber budgetbewusstes Biertrinken geht gerade in der Rezession besser den je.</p>
<p>Insgesamt gilt, in jedem noch so sehr zugrunde gehenden Markt gibt es eine Chance. Selbst im Immobilienbereich, der hier in den USA und mittlerweile sogar in New York schwer gebeutelt ist, gibt es Chancen. Wenn nicht gebaut wird und nicht gekauft, dann wird gemietet. Wenn nicht mehr mehr Geld für Miete drinnen ist, dann muss man umziehen, raus aus der Stadt oder in eine kleinere Wohnung, oder in die Boroughs. Überflüssiges wird im Storage untergebracht. Neue, praktischere Möbel werden gekauft, die das Leben auf weniger Platz erträglich machen. Wenn das Geld nicht mehr reicht für den Latte von Starbucks, geht man halt zu Dunkin Donats. Die Jeans muss man ja nicht unbedingt im East Village oder Williamsburg kaufen, den &#8220;Second Hand Zurück aus der Zukunft&#8221; Look gibst auch bei H&amp;M &#8211; in neu &#8211; oder bei Uniqlo.</p>
<p>Gilt noch festzuhalten: vor dem Spiel ist nach dem Spiel, wer die Rezession durchsteht, muss sich gegen weniger Konkurrenz durchsetzen, wenn es wieder bergauf geht. Außerdem hat man beim Konsument ein Stein im Brett, denn man hat gezeigt, dass man sich anpassen kann, zuhört und sich auf die veränderten Möglichkeiten einstellen kann. Unternehmen sind daher gut beraten, Marketingausgaben nicht wesentlich zu reduzieren, lediglich auf mehr Effizienz zu achten. Das kann bedeuten, dass man mehr <a title="Virales Marketing gut erklaert" href="http://www.youtube.com/watch?v=uF2djJcPO2A">virales Marketing</a> macht, allgemein mehr online, dort kann man mehr Menschen wirksamer mit weniger Aufwand erreichen. Ich kenne da das <a title="braintransfer AG macht Marketing effizienter" href="http://www.braintransfer.de">eine</a> oder <a title="we are supermetric" href="http://www.supermetric.com">andere</a> Unternehmen, das helfen kann.</p>
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		<title>Das Ende von Web 2.0</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 15:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Business Model]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Untergang der Finanzwelt, Google, Yahoo und anderen WebTech Aktien im Sturzflug war es nur eine Frage der Zeit, dass irgendwer Web 2.0 &#34;offiziell&#34; f&#252;r tot erkl&#228;rt. Unabsichtlich und eher peinlich als alles andere, markiert ein privates Video einer Gruppe von 20 Internet Entrepreneuren den finalen Untergang. Die Jungs und M&#228;dels haben auf Zypern [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://valleywag.com/5062424/its-the-end-of-web-20-as-we-know-it" title="go to Valleywag for the video"><img class="alignleft" src="http://www.kreitz.de/wp-content/uploads/thumb-end_of_web_20.jpg" border="0" alt="The end of Web 2.0" title="The end of Web 2.0" hspace="10" width="180" height="135" /></a>Mit dem Untergang der Finanzwelt, Google, Yahoo und anderen WebTech Aktien im Sturzflug war es nur eine Frage der Zeit, dass irgendwer Web 2.0 &quot;offiziell&quot; f&uuml;r tot erkl&auml;rt. Unabsichtlich und eher peinlich als alles andere, markiert ein privates Video einer Gruppe von 20 Internet Entrepreneuren den finalen Untergang. Die Jungs und M&auml;dels haben auf Zypern nochmal so richtig 1999-Style abgefeiert und ein kleines Video dabei gedreht, untermalt mit den Kl&auml;ngen von &ldquo;Don&rsquo;t Stop Believing&rdquo;. Unter den Akteuren waren Brittany Bohnet von Google, Mike Hudack von Blip.tv, Dave Morin und Aaron Sittig von Facebook, Sam Lessin von Drop.io und Jessica Vascellaro, eine Wall Street Journal Reporterin. Eigentlich als Privatvideo auf Vimeo gestellt, fand es dank Youtube schnelle Verbreitung. Die Gruppe, die jetzt &uuml;berall als &quot;Cyprus 20&quot; gehandelt wird, hatte noch versucht das Video zu stoppen, was auch teilweise gelang (es ist nicht mehr auf Youtube). Aber <a href="http://valleywag.com/5062424/its-the-end-of-web-20-as-we-know-it" title="see video here">Valleywag</a> hat es geschafft und f&uuml;r ewig (oder bis zur n&auml;chsten Unterlassungsklage) auf ihrem Blog konserviert.</p>
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		<title>Essen holen ohne aufstehen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2005 21:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olaf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Amerikaner isst gerne und, entgegen aller Vorurteile, meist auch gut (hier in New York so gar sehr gut). Klar, manche essen halt zu oft gut und dann setzt es irgendwie an und für&#8217;s Joggen ist grad die falsche Jahreszeit. Dazu kommt, dass man sich natürlich nicht gerne bewegt, um das Essen einzufahren. Gut, dass [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Amerikaner isst gerne und, entgegen aller Vorurteile, meist auch gut (hier in New York so gar sehr gut). Klar, <a href="http://archives.cnn.com/2002/HEALTH/03/05/obesity.poll/">manche </a>essen halt zu oft gut und dann setzt es irgendwie an und für&#8217;s Joggen ist grad die falsche Jahreszeit. Dazu kommt, dass man sich natürlich nicht gerne bewegt, um das Essen einzufahren. Gut, dass man sich seinen kleinen Snack am Abend auch bestellen kann. Aber wer kennt das nicht, wenn man keine Speisekarte vorliegen hat, ist das oft schwer mit dem Bestellen. </p>
<p>Das haben sich auch die Macher zweier neuer Internetservices gedacht, die auf Ihren Webseiten gescannte oder abgetippte Karten (engl: Menus) von teilnehmenden Restaurants anbieten. Nach Eingabe der Postleitzahl (ZIP Code) erscheinen das Angebot der Läden, die in Deiner Gegend liefern. Klasse, funktioniert, wenn auch noch etwas zögerlich angenommen von den Restaurants (vermutlich, weil diese dafür zahlen müssen).</p>
<p>Hier die Links zum ausprobieren. Wer eine ZIP zum testen braucht, versucht es mit &#8220;10012&#8243; (West Village, Manhattan, NY).</p>
<p><a href="http://www.gogeteat.com">GoGetEat </a>und<br />
<a href="http://www.ZIPMenu.com">ZIPMenu</a></p>
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