Es ist mal wieder Zeit für’s Kino, wieder ein Film, bei dem man das Ende schon kennt, wieder muss jemand sterben, ein Held gewissermaßen. NOTORIOUS erzählt die Geschichte des Christopher George Latore Wallace, später Biggie Smalls oder Notorious B.I.G., einem der größten Rapper aller Zeiten, für diejenigen, die ihn nicht kennen. Wallace musste sterben, weil East Coast Rap und West Coast Rap einem sinnlosen Battle  erlegen waren, dem auch Tupac Shakur zum Opfer fiel (einem ehemaligen Freund BIG’s).

Seine Karriere, vom drogenhandelnden Teenager zum Superstar, wird aus seiner und der Sicht Puff Daddy’s erzählt, der ihn früh entdeckt und aufgebaut hatte. Alles insgesamt sehr heroisch dargestellt, ausser Biggie’s Hang zur Polygamie und den Drogengeschichten („Ich war jung und brauchte das Geld“), bekommt man nicht den Eindruck es hier mit einem knallharten Typen zu tun gehabt zu haben. Das Ende ist traurig, Notorious B.I.G. wird nach seiner Comeback-Album-Release-Party in LA erschossen. Seine Mutter, eine wichtige Person in seinem Leben, bringt ihn ein letztes mal aufgebahrt auf einem Pick-up in seine Heimat, nach Downtown Brooklyn, wo ihm zehntausende das letzte Geleit leisten. Die dokumentarisch dargestellten Szenen sind beeindruckend und zeigen, das B.I.G. hier ein echter Held war.

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