Die Zeiten sehnsuchtsvoller Blicke auf Besitzer individueller Fortbewegungsmittel ist endlich vorbei, ich bin wieder unterwegs auf zwei Raedern. Letztes Wochenende habe ich mir einen Roller gekauft, genauer gesagt eine Stella, einen Nachbau der 80er Vespa Modelle, leicht modernisiert mit Scheibenbremsen und E-Starter. Das schoene Stueck habe ich nicht ganz billig bekommen aber nachdem der Hersteller seit Monaten nicht mehr liefert, sind die Dinger sehr beliebt. Schwarz ist sie und faehrt super, das ist die Hauptsache. Beim DMV (Zulassungsstelle) ging diesmal alles wie geschmiert, mein Name ist halt jetzt Joernolaf, daran kann man wohl nichts mehr aendern. Abends haben wir die Stella dann geholt und sind zum Roger crosstown zu unserer ersten Fahrt aufgebrochen, das war ein Abenteuer. my Stella

Noch abenteuerlicher war der Weg ins Buero am naechsten Tag: nach ca. 20 Blocks hat uns ein Cop in Harlem rausgezogen und wollte Papiere und so. War alles ok, ausser dass ich noch mit dem deutschen Fuehrerschein fahre. Dann ist ihm aber eingefallen, dass wir Goggles braeuchten (Motorradbrille) und unsere Sonnenbrillen nicht ausreichten. Er hat uns dann noch eine viertel Stunde auf dem Asphalt schmoren lassen bis er uns die Strafzettel gegeben hat. Naja, das hat der Freude einen gewissen Daempfer gegeben und ins Buero fahren wir auch wieder mit der U-Bahn, der New Yorker Verkehr ist einfach unglaublich. Aber auf unseren naechsten Wochenendausflug freuen wir uns schon: mit dem Roller durch die Bronx bis nach White Plains.

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