Vor etwa fünf Jahren, im Juni 2005, habe ich angefangen, diesen Blog zu schreiben. Fünf Jahre sind eine lange Zeit in der Welt des Internets. Vieles hat sich geändert in dieser Zeit, auf diesem Blog und in der Welt drum herum. Anfangs dachte ich über Onlinekultur und Geschäftsmodelle schreiben zu wollen. Mein Umzug nach New York Ende 2005 und der damit verbundene Drang das neu Erlebte zu verarbeiten, führten dazu, dass kreitz.de ein eher persönlicher Blog geworden ist.

In den fünf Jahren habe ich nur drei mal das Layout verändert, einmal habe ich die Software-Plattform gewechselt (von Movable Type zu WordPress), nie das Lizenzmodell (von Anfang an Creative Commons ShareAlike). Auf meine 193 Artikel gab es 88 Kommentare, die kein Spam waren, 80.946 weitere wurden von Akismet gefiltert.

Meine Besucher kommen aus aller Welt, die meisten aber natürlich aus den USA und Deutschland. Wie man sieht, hat es sich in wenigen Teilen Asiens und Afrika noch nicht rumgesprochen, dass es kreitz.de gibt, genauso wenig wie in Grönland.

Dass die durchschnittliche Verweildauer bei eineinhalb Minuten liegt, finde ich erstaunlich. Da viele Leser von Onlinemedien erfahrungsgemäß über gewisse Aufmerksamkeitsdefizite verfügen, muss es demnach einige geben, die die Artikel bis zuende lesen. Das freut mich.

Inhaltlich hat sich gezeigt, dass Tips und Tricks zu den Themen iPhone, mobiles Internet und Online Musik am meisten gefragt sind. Was es bei mir zum Mittag gab, interessiert nur echte Hardcore Fans. Das ist auch ok so, hätte ich nicht anders erwartet. Insgesamt kann man eine gewisse Stetigkeit der Besucherzahlen beobachten, die wiederum mit der Stetigkeit und Dichte des Inhaltsflusses korrelieren. Die Ausschläge nach oben sind meist auf Artikel zurückzuführen, die anderswo aufgeschnappt wurden. Das hallt dann noch einige Wochen nach. Der einzige echte Absacker hier ist übrigens technisch bedingt: nach der Einführung meines jetzigen Designs habe ich vergessen Google Analytics richtig und überall einzubauen und so sind mir ein paar Daten verloren gegangen.

Bleibt mir nur noch an dieser Stelle meinen allerherzlichsten Dank auszusprechen, an alle, die mich jahrelang begleitet haben, bei meinen großen und kleinen Abenteuern in der Neuen Welt, alten Heimat und online.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *